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Auch Thüringer Ärzte bekamen Billig-Brustimplantate

Auch Thüringer Ärzte bekamen Billig-Brustimplantate

Auf der Kundenliste des französischen Herstellers von Billig-Brustimplantaten PIP stehen nach Angaben des Sozialministeriums auch einzelne Ärzte und Kliniken in Thüringen.

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Mit einer optischen Sichtkontrolle nimmt ein Mitarbeiter der Firma Polytech Health and Aesthetics im hessischen Dieburg am Freitag ein Brustimplantat in Augenschein, wobei der Herstellername, sowie die Seriennummer des Implantats sichtbar werden.

Quelle: dpa

Erfurt. Vier Einrichtungen seien beliefert worden, sagte ein Ministeriumssprecher. Allerdings sei die Stückzahl bislang unklar. Ebenso stehe nicht fest, ob die Implantate auch eingesetzt worden seien. Die deutschen Gesundheitsbehörden versuchen derzeit das Ausmaß des Skandals um die minderwertigen Silikonkissen zu erfassen. In Deutschland wurden bislang 19 Fälle von gerissenen Implantaten bekannt.

Wie der Ministeriumssprecher weiter sagte, hatte das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz die Ärzte im Freistaat bereits im Jahr 2010 über die fehlerhaften Brustimplantate der französischen und auch einer niederländischen Firma informiert. Die Warnung wurde im „Ärzteblatt Thüringen“ veröffentlicht, das jedem im Freistaat zugelassenen Mediziner zugeht. Brustimplantate werden häufig bei Krebspatientinnen zum Wiederaufbau entfernter kranker Brüste eingesetzt, kommen aber auch bei reinen Schönheitsoperationen zum Einsatz.

Weltweit sollen zwischen 400 000 und 500 000 Frauen minderwertige Silikonkissen der Firma PIP erhalten haben. Ein Zusammenhang zwischen den Implantaten und Krebs wird befürchtet, bewiesen ist er aber nicht. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) rät deutschen Frauen mit Silikonbusen, „zur individuellen Risikoabwägung“ mit ihrem Arzt zu sprechen.

dpa

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