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Autobahntunnel Königshainer Berge weiter gesperrt - große Schäden nach Lkw-Brand

Autobahntunnel Königshainer Berge weiter gesperrt - große Schäden nach Lkw-Brand

Nach dem Lkw-Brand vom Wochenende bleibt der Autobahntunnel Königshainer Berge auf der A4 Dresden-Görlitz bis auf weiteres gesperrt. Wann die südliche Röhre wieder freigegeben wird, ist offen, sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr am Dienstag auf dpa-Anfrage in Dresden.

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Mitarbeiter einer Abschleppfirma bergen den ausgebrannten LKW aus dem Tunnel Königshainer Berge auf der A4 zwischen Dresden und Görlitz.

Quelle: dpa

Görlitz. Nach der ersten Sichtung von Kameras, Lüftung, Elektrik oder Fahrbahn rechnet die Behörde mit umfangreichen Schäden. In der Röhre war Samstagmorgen ein Laster entflammt. Das Fahrzeug brannte aus, verletzt wurde dabei niemand. In den Rückstau vor dem Tunnel raste aber später ein Sattelzug. Ein Mann starb, sieben Menschen wurden teils schwer verletzt.

Der beladene Autotransporter mit polnischem Kennzeichen fuhr fast ungebremst ins Stauende und schob einen Pkw unter einen Sattelzug. Der 68 Jahre alte Fahrer starb, seine Beifahrerin wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen aus dem Wrack geborgen. Über den Zustand der 66-Jährigen und der sechs weiteren Verletzten gab es auch am Dienstag keine Auskunft. Unklar ist, warum der 43 Jahre alte Fahrer die wartenden Autos übersah. Gegen den Slowaken wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung ermittelt.

„Dazu werden der Fahrtenschreiber ausgewertet und das Fahrzeug überprüft“, sagte ein Polizeisprecher. Durch die Wucht des Aufpralls war auch das Auto einer fünfköpfigen Familie in die Leitplanke geschleudert worden. Die Mutter (35), zwei neun und elf Jahre alte Jungs und die dreijährige Tochter wurden schwer verletzt. Der Familienvater (38) blieb wie durch ein Wunder unversehrt. Mehr als 80 Rettungskräfte, Notärzte, Polizisten und Feuerwehrleute waren im Einsatz, der Verkehr stundenlang behindert.

dpa

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