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Bangen um Geiseln aus Sachsen nach Leichenfund in Jemen

Bangen um Geiseln aus Sachsen nach Leichenfund in Jemen

In der jemenitischen Wüste sind fünf verkohlte Leichen gefunden worden, deren Identität nun per Genanalyse geklärt werden soll. „Wir gehen davon aus, das es sich um Somalier handelt, aber wir warten erst noch den DNA-Test ab“, sagte Provinzgouverneur Al-Jawf, Hussein Hasib der Zeitung „26. September“.

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In der jemenitischen Wüste sind fünf verkohlte Leichen gefunden worden, deren Identität nun per Genanalyse geklärt werden soll.

Quelle: dpa

Sanaa/Berlin. Die Leichen wurden an der Grenze zwischen den nördlichen Provinzen Saada und Al-Jawf entdeckt. In der Nähe war im Juni 2009 eine fünfköpfige Familie verschleppt worden, die aus Meschwitz bei Bautzen stammt. Von dem Ehepaar mit seinen drei Kindern fehlt bislang jede Spur.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) äußerte sich in Berlin besorgt über das Schicksal der vermissten Geiseln aus Sachsen. „Wir hoffen immer noch. Wir können aber im Moment nichts ausschließen“, sagte Westerwelle am Montag.

„Wir müssen auch auf alles gefasst sein.“ Er betonte, dass die Bundesregierung weiterhin alles versuche, um die vermissten Sachsen freizubekommen. Das Ehepaar hatte in einem Krankenhaus der nördlichen Provinz Saada gearbeitet.

Ali Said, der Kommandeur der Sicherheitskräfte in dem Gebiet, in dem die Leichen gefunden wurden, sagte: „Wir schließen eigentlich aus, dass es sich um die entführten Deutschen handelt. Wir haben die Leichen nur nach Sanaa geschickt, um alle Zweifel auszuräumen.“

Durch das Gebiet, in dem nun die fünf Leichen gefunden wurden, ziehen häufig Flüchtlinge. Die meisten dieser Flüchtlinge kommen mit Booten aus Somalia in den Jemen, um sich anschließend von Menschenschmugglern über die Grenze nach Saudi-Arabien bringen zu lassen, wo sie darauf hoffen, Arbeit zu finden.

dpa

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