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Beleuchtungsprobe am Blauen Wunder in Dresden - Kühles Blau erstrahlt an zwei Streben

Beleuchtungsprobe am Blauen Wunder in Dresden - Kühles Blau erstrahlt an zwei Streben

Am Mittwochabend kurz nach 19 Uhr erstrahlten zwei Streben der Loschwitzer Brücke, im Volksmund als Blaues Wunder bezeichnet, in kühlem Blau. Die Firma Höhne Elektro aus Radebeul testete am Abend die künftige Beleuchtung für die Elbbrücke.

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Elektroinstallateur Jens Wehner beim begutachten der Teststrahler am Blauen Wunder.

Quelle: Franziska Schmieder

Dresden. Dazu montierte der Elektroinstallateur Jens Wehner zunächst zwei 44-Watt-Lampen etwa 2,10 Meter oberhalb des Geländers.

Die insgesamt geplanten 60 Strahler sollen in etwa vier Wochen die ganze obere Brückenhälfte in kühles Blau tauchen. "Wir wollen das Brückenbauwerk als Ganzes in Szene setzen und auch die räumliche Tragstruktur sichtbar machen", erklärte Ute Zwicker von Zwicker Lichtkunst. Die Blaufärbung des Lichtes ist auch eine direkte Anspielung auf den volkstümlichen Namen der Elbquerung und steht im Kontrast zur gelben Verkehrsbeleuchtung. Die bleibt erhalten, wie sie ist, sagte Rüdiger Kramer vom Straßen- und Tiefbauamt.

Die neue Beleuchtung wird sich künftig lichtabhängig abends einschalten und um 24 Uhr, im Winter bereits um 23 Uhr, automatisch ausgehen. Auch die Kosten für das Projekt nannte Kramer: 15.000 Euro wurden für die Planung ausgegeben, 150.000 Euro sollen Herstellung und Installation der Lichter kosten und für die Wartung sind etwa 2.000 Euro pro Jahr veranschlagt.

In etwa vier Wochen, also Mitte November, soll die Beleuchtung des Blauen Wunders in Betrieb gehen. In der Ausschreibung wurde noch der 15. Oktober als Termin genannt, doch die schwierigen Baubedingungen machten diese Pläne zunichte. "Elektromonteure sind eben keine Bergsteiger", fasste Frank Höhne, Geschäftsführer des ausführenden Betriebes, die Schwierigkeiten schmunzelnd zusammen.

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Ein Blick in die engen Zwischenräume. Hier haben die Arbeiter etwa 800 Meter Kabel verlegt.

Quelle: Franziska Schmieder

Die Arbeiter hätten zwischen den Streben wenig Bewegungsfreiheit, zudem seien keine Fußwege oder Straßen gesperrt worden - auf der Brücke herrscht auch abends noch viel Verkehr. "Es ist eine anspruchsvolle Baustelle", so Höhne. "Doch wir sind im Plan, die Verkabelung ist fast abgeschlossen." Die Arbeiter verlegten insgesamt etwa 800 Meter Kabel entlang der Streben. Nun werden noch kleinere Veränderungen an den Auslegern, an denen die Lampen befestigt sein werden, gemacht und dann kann die Installation fertig gestellt werden. Als nächste zu beleuchtende Brücke ist die Albertbrücke vorgesehen, die allerdings erst einmal saniert werden muss.

Franziska Schmieder

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