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Bergamt genehmigt Kupferabbau in der Lausitz

Bergamt genehmigt Kupferabbau in der Lausitz

Der geplante Abbau von etwa 200 Millionen Tonnen Kupferschiefer in der Lausitz hat eine bedeutende Hürde genommen. Das Landesbergamt Brandenburg erteilte am Freitag der Bergbaugesellschaft Minera S.

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Quelle: André Kempner

Cottbus/Schleife. A. die Gewinnungsrechte. Das sei ein wichtiger Schritt zur Entwicklung eines Bergwerkes in Spremberg (Brandenburg/Spree-Neiße), teilte die Behörde in Cottbus mit. Das Unternehmen will das einzigartige Rohstoffvorkommen an der Landesgrenze von Brandenburg und Sachsen etwa ab 2015 abbauen. Nun geht es um die Detailplanung und die Umweltverträglichkeit.

Das Kupfererz kann zu zwei Millionen Tonnen Kupfermetall verarbeitet werden, das für die Produktion von Kabeln, Armaturen, Kesseln und Rohrleitungen benötigt wird. Für die Abbaubewilligung im ostsächsischen Teilfeld Schleife muss KSL nach Angaben des Sächsischen Oberbergamtes in Freiberg zunächst noch einen schriftlichen Bericht über die Erkundungsergebnisse vorlegen. Probebohrungen hatten ergeben, dass in der schon zu DDR-Zeiten bekannten Lagerstätte Spremberg-Graustein-Schleife etwa 200 Millionen Tonnen Kupferschiefer sowie kleinere Mengen anderer Metalle wie Blei, Silber, Gold und Platin liegen.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) sagte: „Mit dem geplanten Kupferbergwerk wird nicht nur ein neues Kapitel des Bergbaus in der Lausitz aufgeschlagen, sondern zugleich ein neuer industrieller Kern entstehen.“ Der Kupferbergbau werde die Industriestruktur in der Region stärken, die vor allem vom Braunkohleabbau bestimmt ist. Die in Panama ansässige Bergbauholding Minera, die in Washington verwaltet wird, hat den Angaben zufolge bereits 15 Millionen Euro in die Kupfererkundung in der Lausitz investiert. So wurden drei Probebohrungen bei Spremberg und Schleife bis in 1500 Meter Tiefe niedergebracht. Die Erkenntnisse sollen bis 2011 in eine Machbarkeitsstudie fließen.

dpa

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