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Bombardier in Bautzen fährt Produktion hoch

Bombardier in Bautzen fährt Produktion hoch

Der Schienenfahrzeughersteller Bombardier Transportation in Bautzen will Ende des Jahres wieder mit voller Kraft produzieren. Das kündigte Werkleiter Volker Eickhoff am Montag in Bautzen an.

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In Bautzen werden u.a. auch Straßenbahnen für die Städte Dresden, Leipzig und Bremen produziert.

Quelle: dpa

Bautzen. Das Betriebsgelände an der Spree war vor zwei Monaten zu großen Teilen überflutet worden. Die Auswirkungen durch Schäden an Maschinen und Gebäuden sowie Produktionsausfall bezifferte Bombardier auf rund 14,4 Millionen Euro. Diese Summe müsse das Unternehmen selbst schultern. Der Schaden sei deutlich höher, die Differenz werde von der Versicherung getragen. Zur Höhe machte das Unternehmen keine Angaben.

Das Werk in Bautzen ist auf den Bau von Straßen- und Stadtbahnen spezialisiert. Schon im August war die Teilefertigung mit 40 Mitarbeitern an den Bombardier-Standort nach Görlitz verlegt worden. „Das hat Früchte getragen“, sagte Eickhoff. Inzwischen seien wieder Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert worden, unter anderem für das Rhein- Neckar-Gebiet und Dortmund. Die Flut habe das Werk zu einer Zeit getroffen, als es komplett ausgelastet gewesen war. Derzeit laufen den Angaben zufolge 15 Projekte parallel, etwa für Kunden in Linz und Marseille. Auf Verhandlungen über neue Aufträge habe sich das Hochwasser nicht ausgewirkt.

Nach der Flutwelle im August hatte das Wasser bis zu 1,60 Meter hoch in den Hallen gestanden. Die Aufräumarbeiten seien mittlerweile zu 99 Prozent abgeschlossen. 400 der 1150 Mitarbeiter mussten nach der Flut in Kurzarbeit geschickt werden. Etwa 160 sind inzwischen wieder in die Fertigung zurückgekehrt. Im kommenden Jahr soll das Werk in Bautzen einen besseren Hochwasserschutz bekommen. „Wir wollen hier etwas auf die Beine stellen, das für die nächsten 100 Jahre Bestand hat“, machte Eickhoff deutlich. 

dpa

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