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Bombenentschärfung: Tausende müssen Magdeburger Zentrum verlassen

Bombenentschärfung: Tausende müssen Magdeburger Zentrum verlassen

Es trifft den Nerv der Landeshauptstadt: Im Zentrum Magdeburgs soll am Donnerstagabend eine amerikanische Fliegerbombe entschärft werden. Dafür müssen rund um den Damaschkeplatz am Hauptbahnhof Tausende Menschen ihre Häuser verlassen.

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In der Magdeburger Innenstadt ist am Mittwoch eine Fliegerbombe gefunden worden.

Quelle: dpa

Magdeburg. Es wird ein Gebiet mit einem Radius von rund 800 Metern evakuiert. Darin liegen unter anderem die Universitätsklinik, ein Altenpflegeheim, verschiedene Behörden und ein großes Einkaufszentrum. Die Polizei geht davon aus, dass mehr als 10 000 Menschen in Sicherheit gebracht werden müssen. Für die logistischen Vorbereitungen sei ein größerer Vorlauf nötig, sagte ein Polizeisprecher.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte die Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg am Mittwoch selbst in rund zwei Metern Tiefe am Damaschkeplatz entdeckt. In der Nähe des Magdeburger Hauptbahnhofs soll in den kommenden Jahren ein Tunnel gebaut werden. Derzeit laufen Sondierungsarbeiten. Am Mittwoch war zunächst nur die unmittelbare Fundstelle abgesperrt worden. Kurz vor der Entschärfung am Donnerstag müssen allerdings der Straßenverkehr, Straßenbahnverbindungen sowie der Bahnverkehr gesperrt werden.

Große Teile der Innenstadt Magdeburgs waren am Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört worden. Immer wieder werden deshalb Bomben aus dieser Zeit gefunden. Zumeist war der Stadtteil Rothensee betroffen. Vor rund drei Jahren machten Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes dort eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich. Damals waren 500 Menschen von den Sicherheitsmaßnahmen betroffen gewesen.

In Halle mussten vor ziemlich genau zwei Jahren am 27. Oktober 2011 rund 20 000 Menschen die Innenstadt verlassen, weil eine fünf Zentner schwere Weltkriegsbombe gefunden worden war. Damals war es die größte Evakuierung der Stadt seit Anfang der 90er Jahre.

Dörthe Hein, dpa

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