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Brand in Textilbetrieb richtet große Schäden an - bis zu 270 Einsatzkräfte kämpfen gegen Feuer

Brand in Textilbetrieb richtet große Schäden an - bis zu 270 Einsatzkräfte kämpfen gegen Feuer

Ein Feuer hat am Montag schwere Schäden in der Textilfabrik von Kirschau bei Bautzen angerichtet. Die Flammen erfassten den gesamten Betrieb und ließen Teile des Gebäudes einstürzen.

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Dichte Rauchwolken stehen über dem Produktionsgebäude der Kirschauer Textil GmbH.

Quelle: dpa

Kirschau. „Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude, konnte Teile der betroffenen Werkhallen jedoch nicht mehr retten“, teilte die Polizeidirektion Görlitz mit. Das Dach sei an vielen Stellen eingebrochen und einige Betriebsräume völlig ausgebrannt. Das Feuer war am Morgen ausgebrochen und am Nachmittag noch immer nicht gelöscht.

Im Hinblick auf die schwarze Rauchwolke, die das Feuer ausgelöst hatte, konnte nach einigen Stunden Entwarnung gegeben werden, wie Polizeisprecher Thomas Knaup sagte. Messungen hätten keinen Hinweis darauf erbracht, dass giftige Dämpfe in die Luft gelangten. „Ohne Befund“, fasste Knaup die Analysen von Messfahrzeugen zusammen, die bis nach Bautzen fuhren. Zudem bekräftige er erste Erkenntnisse, wonach bei dem Feuer keine Menschen zu Schaden kamen. Die Ursache des Brandes ist unklar.

Nach Angaben der Polizei war es der kompletten Schicht des Unternehmens gelungen, die Hallen noch rechtzeitig zu verlassen. Die Feuerwehr müsse sich Schritt für Schritt vorarbeiten, hatte Knaup am Vormittag zur Vorgehensweise gesagt. Zunächst war man beunruhigt, weil in dem Werk auch Chemikalien lagerten. Für die Gemeinde Großpostwitz wurde eine Warnung herausgegeben. Die Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten.

Nach den Worten von Knaup waren bis zu 270 Rettungskräfte im Einsatz, darunter die Berufsfeuerwehr von Bautzen und 17 Freiwillige Feuerwehren aus der Region. „Alles was Beine hat, ist vor Ort“, sagte der Polizeisprecher. In Kirschau steuerte ein Katastrophenstab den Einsatz gegen die Flammen.

dpa

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