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Bündnis Dresden-Nazifrei will auch am Samstag in Dresden demonstrieren

Bündnis Dresden-Nazifrei will auch am Samstag in Dresden demonstrieren

Das Bündnis „Dresden-Nazifrei" will nach den Blockaden vom 13. Februar auch an diesem Samstag in Dresden auf die Straße gehen. „Wir stehen bereit", sagte Sprecher Stefan Thiele am Dienstag.

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Quelle: dpa

Dresden. Noch sei unklar, ob tatsächlich keine Neonazis nach Dresden kämen. Das Bündnis habe Hinweise, dass die rechte Szene in mindestens fünf Bundesländern für Aktionen mobilisiere. Ansonsten wolle man mit einer Demonstration durch die Stadt - vorbei an Polizeipräsidium und Innen- sowie Justizministerium - „gegen sächsische Verhältnisse" protestieren. Die Themenpalette reiche dabei von der Strafverfolgung nach Demonstrationsblockaden in den vergangenen beiden Jahren bis hin zu den Pannen bei der Verfolgung der Zwickauer Neonazi-Terrorzelle.

Damit wird es am Samstag mindestens zwei Demo-Züge geben. Neben Dresden-Nazifrei ruft auch die AG 13. Februar zu einer Kundgebung auf dem Schloßplatz samt anschließender Demo auf. Ursprünglich waren beide Gruppen davon ausgegangen, dass die Rechtsextremen ihren Großaufmarsch am 18. Februar veranstalten, da der 13. Februar in diesem Jahr auf einen Wochentag fiel. Zwischenzeitlich hat die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) ihre Demo aber abgesagt. Eine neue Anmeldung aus dem rechten Spektrum liegt bislang noch nicht vor.

Nach Angaben des Bündnisses waren am Montag etwa 6000 Menschen dem Aufruf zur Blockade des Neonazi-Aufmarsches am Jahrestag der Zerstörung Dresdens gefolgt. Ihren Ansammlungen an neuralgischen Punkten sei es zu verdanken, dass die Marschstrecke der Rechten deutlich verkürzt werden musste, lobte die Grünen-Landtagsabgeordnete Eva Jähnigen. „Wir konnten den Nazis zum dritten Mal hintereinander den öffentlichen Raum nehmen", sagte sie auch mit Blick auf die Blockaden in den vergangenen beiden Jahren. Sie lobte die Deeskalationsstrategie der Polizei vom Montag.

dpa / sl

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