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Bund startet neuen Verkaufsanlauf für Ost-Immobiliengesellschaft TLG

Bund startet neuen Verkaufsanlauf für Ost-Immobiliengesellschaft TLG

Die auf Ostdeutschland spezialisierte Immobiliengesellschaft TLG nimmt einen zweiten Anlauf für eine Privatisierung. Das Finanzministerium startet nach Angaben vom Mittwoch das Verkaufsverfahren für das bundeseigene Unternehmen.

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Das zu den TLG-Immobilien gehörende ehemaliga Robotron-Gebäude an der Gerberstrasse. (Archivfoto)

Quelle: Wolfgang Zeyen

Berlin. Bis zum 16. April könnten Investoren ihr Interesse anmelden.

Die TLG mit ihrem Milliarden-Immobilienvermögen steht seit langem ganz oben auf der Verkaufsliste des Bundes. Ein erster Anlauf zur Privatisierung war im Herbst 2008 aufgrund der Finanzkrise abgebrochen worden. Der Verkauf der inzwischen zwei Gesellschaften TLG Immobilien und TLG Wohnen oder der gesamten TLG-Gruppe soll bis Ende 2012 abgeschlossen werden.

Die TLG war 1991 als Treuhand Liegenschaftsgesellschaft gegründet worden, um nicht-betriebsnotwendige Grundstücke von DDR-Betrieben zu vermarkten. Allein das Wohnportfolio umfasst etwa 11 500 Wohnungen. Hinzu kommen Büro- und Gewerbeimmobilien. Der deutsche Wohn- und Immobilienmarkt weckt zunehmend das Interesse ausländischer Anleger. Das aktuelle Marktumfeld ist aus Sicht des Ministeriums „sehr gut“.

Das den Angaben zufolge führende Immobilienunternehmen in Ostdeutschland hat seit 2002 „durchgängig Gewinne in zweistelliger Millionenhöhe“ erwirtschaftet. Für das Jahr 2010 hatte die TLG eine Dividende von 20 Millionen Euro an den Bund ausgeschüttet - nach 10 Millionen Euro für 2009 und 5 Millionen Euro für 2008.

Für 2011 war nach früheren Angaben ein Überschuss von 28 Millionen Euro angestrebt worden. Es bestehe an beiden Gesellschaften aber kein „wichtiges Bundesinteresse“ im Sinne der Haushaltsordnung, hieß es. Der Bund sei verpflichtet, sich von diesen Beteiligungen zu trennen.

dpa

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