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Bundespräsident Wulff nominiert Dresdner Projekt für Zukunftspreis 2011

Bundespräsident Wulff nominiert Dresdner Projekt für Zukunftspreis 2011

Drei innovative Projekte im Bereich Mobilität, Energiegewinnung und Ressourcenschonung konkurrieren um den Deutschen Zukunftspreis 2011. Bundespräsident Christian Wulff nominierte die Kandidaten für die Endrunde am Samstag in Hannover.

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Die Nominierten Karl Leo, Bundespräsident Christian Wulff, Uwe Franke und Hansjörg Lerchenmüller bei der Bekanntgabe der Nominierungen für den Deutschen Zukunftspreis 2011 auf dem Messegelände in Hannover (v.l.)

Quelle: dpa

Hannover/Dresden. Es handelt sich um die Daimler AG (Sindelfingen), die Dresdner Novaled AG und Heliatek GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut und der TU Dresden sowie die Soitec Solar GmbH (Freiburg) und die Azur Space Solar Power GmbH (Heilbronn) gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut Freiburg. Der mit 250.000 Euro dotierte deutsche „Innovations-Oscar“ wird am 14. Dezember vom Bundespräsidenten verliehen.

Die Schaffung von Licht und Energie aus hauchdünnen Molekülschichten ist Kern des Dresdner Projekts von Prof. Karl Leo und seinem Team. Den Wissenschaftlern ist es gelungen, organische Halbleiter für den Einsatz in verschiedensten Produkten fit zu machen. Eine Milchtüte könne so etwa vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums rot leuchten oder ein Spezialpflaster ein zu verabreichendes Medikament selbst dosieren. Fachkollegen hätten die Idee für nicht realisierbar gehalten, meinte Leo. „Man muss an etwas festhalten und sich gegen Widerstände durchsetzen“, lautete sein Rezept.

Der Deutsche Zukunftspreis wird vom Bundespräsidenten seit 1997 an Forscher überreicht, die innovative Ideen erfolgreich auf den Markt bringen. „Mit diesem Zukunftspreis sollen die Allerbesten herausgestellt werden, die etwas erfunden haben, das auch angewendet werden kann“, sagte Wulff. Dabei gehe es nicht immer um ein „höher, schneller, weiter“. Gerade angesichts der weiter wachsenden Weltbevölkerung gehöre Techniken zum sparsamen Umgang mit Ressourcen die Zukunft.

dpa

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