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Chemnitzer Forscher entwickeln Papiersolarzellen

Chemnitzer Forscher entwickeln Papiersolarzellen

Wissenschaftler der TU Chemnitz haben neuartige Solarzellen entwickelt. Die Module könnten über klassische Druckverfahren kostengünstig auf Standardpapier hergestellt werden, teilte das Forscherteam um Professor Dr. Arved Hübler vom Institut für Print- und Medientechnik am Mittwoch mit.

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Im Labor des Instituts für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz begutachtet Studentin Wiebke Förster am 13.09.2011 ein gedrucktes Solarmodul. Den Chemnitzer Wissenschaftlern ist es gelungen, Solarmodule auf Standardpapiere zu drucken.

Quelle: dpa

Chemnitz. Verwendet werden bei der „3PV“ genannten Technologie - als Abkürzung für „printed paper photovoltaics“ - spezielle Druckfarben mit elektrischen Eigenschaften. Durch die daraus auf dem Papier entstehenden Strukturen soll Strom entstehen, sobald Licht darauf fällt.

An der Technologie arbeiten die Chemnitzer nach Angaben der Hochschule bereits seit mehr als drei Jahren. Von den bisherigen Erfolgen bei der Produktion der 3PV-Module auf der Rollendruckmaschine im Institutslabor seien die Wissenschaftler selbst überrascht, hieß es. Verwendet werden können sie bereits jetzt für den Betrieb kleiner Geräte wie etwa Taschenrechner.

Hübler geht davon aus, dass sich Papiersolarzellen aufgrund der niedrigen Materialkosten und effizienten Produktion gegenüber der heutigen Solartechnik durchsetzen könnten. Wirtschaftlich interessant wird die Entwicklung aber erst bei einer Erhöhung des bisherigen Wirkungsgrades sein, urteilen die Forscher. Dazu werden derzeit verschiedene Materialien ausprobiert.

Nach ihrer Verwendung können Papiermodule laut Hübler übrigens problemlos ins Altpapier wandern - da sie nicht nur erneuerbare Energien erzeugen, sondern selbst aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

dpa

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