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Clauß kritisiert harte Haltung bei Kinderwunsch-Behandlungen - Sachsen weiter Vorreiter

Clauß kritisiert harte Haltung bei Kinderwunsch-Behandlungen - Sachsen weiter Vorreiter

Sachsens Sozialministerin Christine Clauß (CDU) hat enttäuscht auf die Absage der Bundesregierung zur vollständigen Kostenübernahme bei Kinderwunsch-Behandlung reagiert.

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Quelle: André Kempner

Leipzig. "Sachsen hat sich auf Bundesebene für eine entsprechende Regelung zur einkommensunabhängigen Kostenübernahme stark gemacht. Dadurch sollten Ehepaaren im gesamten Bundesgebiet unabhängig von ihrem Einkommen und sozialen Status der Zugang zu Kinderwunschbehandlungen ermöglicht werden. Leider haben sich unsere Hoffnungen, dass auch die Bundesregierung sich dieser Sichtweise anschließt, nicht erfüllt", sagte Clauß der "Leipziger Volkszeitung" (Samstag-Ausgabe). Sachsen und Thüringen hatten zuvor im April diesen Jahres erfolgreich für eine Bundesratsmehrheit geworben.

Zugleich kündigte die Ministerin an, das Sachsen an seiner bundesweiten Vorreiterrolle bei der Kostenübernahme für Kinderwunschbehandlungen festhält. "Mir ist es wichtig, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind nicht an finanziellen Hürden scheitert. Deshalb unterstützen wir auch weiterhin den Kinderwunsch mit einem Zuschuss zu den Behandlungen", so Clauß. Für  das laufende Jahr seien insgesamt 770.000 Euro für die Finanzierung von Kinderwunschbehandlungen vorgesehen. 2009 unterstützte Sachsen Kinderwunschbehandlungen mit 500.000 Euro. Die Anzahl der Kinderwunschbehandlungen im Freistaat konnte laut Sozialministerium dadurch um fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen.

Clauß kündigte an, trotz der derzeitigen Ablehnung auch in den nächsten Jahren für eine bundesweit einheitliche Regelung zu werben. "Sachsen hat in den 15 Monaten seit Bestehen seines Programms sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Der Erfolg spricht für sich und viele Eltern und Großeltern sind glücklich.

Deshalb werden wir uns auf allen Ebenen und bei allen sich bietenden Gelegenheiten bundesweit für unsere Regelungen stark machen", so Clauß.

LVZ

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