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Crystal Meth in ostdeutschen Abwässern nachweisbar

Dresden besonders kritisch Crystal Meth in ostdeutschen Abwässern nachweisbar

Crystal Meth ist einem neuen Report zufolge jetzt auch in den Abwässern von Ostdeutschland klar nachweisbar. In Dresden konnten täglich im Schnitt 136,7 Milligramm pro 1000 Menschen nachgewiesen werden. In München waren es nur knapp 25 Milligramm und in Dortmund 3,7 Milligramm.

Crystal Meth ist einem neuen Report zufolge jetzt auch in den Abwässern von Ostdeutschland klar nachweisbar. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Crystal Meth ist einem neuen Report zufolge jetzt auch in den Abwässern von Ostdeutschland und Nordeuropa klar nachweisbar. Zuvor seien Spuren von Methamphetamin, dem Grundstoff von Crystal Meth, nur in einigen osteuropäischen Ländern wie der Slowakei zu messen gewesen. Das geht aus dem am Dienstag in Lissabon veröffentlichten Bericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht hervor. In Dresden konnten täglich im Schnitt 136,7 Milligramm pro 1000 Menschen nachgewiesen werden. In München waren es nur knapp 25 Milligramm und in Dortmund 3,7 Milligramm.

Für die Untersuchung hatten Experten eine Woche lang Abwässer-Proben in Dutzenden Städten aus 18 europäischen Ländern genommen. Die Untersuchungen werden jedes Jahr von der Behörde durchgeführt.

London ist demnach die europäische Hauptstadt des Kokains - aber nur von Montag bis Freitag. An den Wochenenden ist die belgische Stadt Antwerpen auf Platz eins. In Dresden scheint der Kokain-Konsum hingegen gering zu sein: Die Experten fanden nur 17,7 Milligramm pro Tag und 1000 Menschen in den Abwässern. München hingegen kam auf fast 114 und Dortmund sogar auf knapp 421 Milligramm.

Spuren von Amphetamin (Speed) sind dem Report zufolge in nordeuropäischen Städten höher als im Süden des Kontinents. Von den untersuchten deutschen Städten kam Dülmen in Nordrhein-Westfalen auf den höchsten Wert (177 Milligramm).

Bei der chemischen Verbindung MDMA (Ecstasy) lagen die gemessenen Werte in Deutschland nicht höher als 24 Milligramm pro Tag und 1000 Menschen (München). Zum Vergleich: Die norwegische Hauptstadt Oslo kam dem Report zufolge etwa auf die vierfache Menge.

Mehr Hintergründe und Interviews zum Thema gibt es hier.

LVZ

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