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DRC-Ruder-Achter gewinnt auch zweites Duell gegen den Raddampfer Dresden

DRC-Ruder-Achter gewinnt auch zweites Duell gegen den Raddampfer Dresden

Dresden. Der Ruder-Achter des Dresdner Ruder Club 1902 e.V. hat auch das zweite Duell mit dem Raddampfer „Dresden" für sich entschieden.

Das Rennen am Ostersamstag endete mit einem deutlichen Sieg der DRC-Sportler. Stolze 10 Sekunden betrug der Vorsprung am Ziel. Bereits vor zwei Jahren musste sich der Elbdampfer in dem ungleichen Duell geschlagen geben.

Über drei Kilometer ging das Rennen vom Blauen Wunder bis zur Waldschlößchenbrücke. Die 1926 in Dienst gestellte „Dresden" bekam einen Vorsprung, durfte im Gegensatz zu den Ruderern einen fliegenden Start hinlegen. „Sonst wäre es unfair", erklärte Ruder-Trainer Lars Krisch. Denn im Vergleich zum leichten Sportgerät braucht der 68,7 Meter lange Salondampfer einige Zeit um in Schwung zu kommen.

„Es wird ein knappes Rennen", orakelte Krisch vor dem Rennen. Denn im Gegensatz zum ersten Duell, das vor zwei Jahren vom Hafen Loschwitz bis zum Blauen Wunder ging, hatte der Dampfer dieses Mal einen Startvorteil. Denn das Schiff fährt mittig der Elbe, der Ruder-Achter näher am Ufer. Und dort ist die Strömung schwächer. Damit habe sein Boot in diesem Jahr einen Nachteil gehabt. „Die haben es geschickt gemacht", schmunzelte er mit Blick auf die Dampfschifffahrt, die dieses Jahr die Strecke aussuchen durfte.

Mit einem lauten Pfiff der „Dresden" begann das Rennen, das zahlreiche Dresdner vom Ufer aus verfolgte. Wie von Krisch erhofft, klappte der Start des Achters perfekt. Der Trainer, der selbst auf der "Dresden" mitfuhr und in Funkkontakt zu seiner Steuerfrau stand, konnte mit ansehen, wie der Dampfer durchgehend hinten lag. In Höhe der Elbschlösser sah es kurzzeitig so aus, als könnte das 300 PS starke Schiff aufholen, am Ende hatten die Bundesliga-Ruderer aber mehrere Längen Vorsprung, als sie durchs Ziel rauschten.

Steuerfrau Elisabeth Bär, Schlagmann und Olympiasieger von 1988 Olaf Förster, Grigori Kjulbassanoff, Kai Horl, Michael Keschka, Kay Eckhold, Franz Jendrosek, Franz Förster und Falco Kapell dürfen sich nun als Sieger feiern lassen, während die Weiße Flotte auch im Jubiläumsjahr das Nachsehen hatte.

Stephan Lohse

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