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„Das hat mich krank gemacht" - Hermenau spricht im LVZ-Interview über Rücktritts-Gründe

„Das hat mich krank gemacht" - Hermenau spricht im LVZ-Interview über Rücktritts-Gründe

Antje Hermenau, die langjährige Frontfrau der sächsischen Grünen sorgte für einen Paukenschlag, als sie sich am Samstag ganz aus Fraktion und Landtag zurückzog.

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Antje Hermenau sprach im Interview mit der LVZ Klartext.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Im LVZ-Interview spricht die 50-Jährige über die Gründe ihres Rücktritts, Verletzungen in der Partei, private Sorgen und ihre Ziele in der Zukunft.

Bereuen Sie Ihren spektakulären Rücktritt schon?

Hermenau: Kein bisschen. Ich fühle mich erleichtert und unbeschwert. Ich freue mich vor allem darauf, mehr Zeit für meinem Sohn zu haben.

Erleichtert? Das ist kaum zu glauben nach so einem intensiven knochenharten Politikerjob an vorderster Front.

Doch es ist so. Es war die richtige Entscheidung. Heute morgen war ich wieder zur Reha wegen meines verletzten Knies. Ich kann schon viel besser laufen, eine Last ist von meinen Schultern genommen. Man kann ja die These annehmen, dass ich alles verdeckt habe, weil ich scheinbar so übermächtig gewesen bin. Wenn ich jetzt weg bin, fällt das Sonnenlicht auf alle grünen Pflänzchen. Da schauen wir mal, was sprießt.

War es eine Kurzschlusshandlung, die Landtagsfraktion zu verlassen?

Nein. Wer sich mit mir unterhalten hat, und das waren ja nicht mehr so viele bei den Grünen, der hat das schon vor einem Jahr gemerkt. Natürlich verkündet man das nicht während der Wahlzeit. Das gehört sich nicht. Da schadet man der eigenen Partei. Aber das ich danach nicht lange warten würde, wenn sich die Fraktion noch einmal völlig neu aufbaut, das war klar. Es fielen schon so boshafte Bemerkungen wie, dass ich mich nicht einfügen könnte. Ich kann schon letzte Reihe, aber die Frage ist, ob ich das will.

Warum wollten Sie nicht?

Es wäre nicht schwer gewesen, aber ich hätte das Gefühl gehabt, ich gammele im Parlament herum, und das möchte ich nicht.

Sie hätten sich unterfordert gefühlt?

Ja, und sich einfach nur einen Lenz zu machen auf Kosten der Steuerzahler, das ist nicht mein Ding. Jeder ist für seinen Anstand und seine Würde selbst verantwortlich.

Begann das Auseinanderdriften zwischen Ihnen und der Partei mit der Schuldenbremse?

Ja, die Schuldenbremse wurde stigmatisiert als schwarz-grünes Projekt, was dumm ist. Natürlich hatten Steffen Flath und ich lange über die Schuldenbremse gesprochen, weil wir Überzeugungstäter sind. Uns hat eine gemeinsame Wertevorstellung verbunden und ein gemeinsames Ziel.

Für die Schuldenbremse haben Sie einerseits die Sächsische Verfassungsmedaille bekommen, andererseits Verachtung aus den eigenen Reihen.

Meine Leute haben mir dringend geraten, den Orden nicht anzunehmen. Da gab es eine extra Sitzung deswegen. Aber da der Orden an mich als Person ging, habe ich ihn angenommen.

Es gab also richtig Zoff.

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Antje Hermenau sprach mit LVZ-Redakteurin Anita Kecke.

Quelle: Christian Modla

Am Abend vor der Unterzeichnung der Schuldenbremse fand eine Fraktionssitzung statt, auf der mir bedeutet wurde, wir hätten zu wenig erreicht, um zustimmen zu können. Ich habe entschieden, dass ich als Fraktionsvorsitzende nach der Diskussion am Tag selbst noch einmal prüfe, ob es reicht oder nicht. Ich habe es abgewogen und unterschrieben und dies bis heute nicht bereut. Das ist fachlich völlig in Ordnung. Wir haben in Sachsen die modernste und zugkräftigste Schuldenbremse in ganz Deutschland. Die Fraktion hat dann mit acht zu eins zugestimmt. Mir wurde immer vorgeworfen, ich hätte zu viel Macht. Aber Gestaltungsmacht entsteht, weil ich etwas mache und nicht weil ich viel Spinat esse.

Haben Ihre eigenen Parteifreunde Sie danach wegen Ihres grün-schwarzen Kurses so gemobbt, dass sie entnervt das Handtuch warfen?

Ich dachte erst, das wäre die typische Rangelei unter Parteimitgliedern. Aber meine Familie sagte: Antje, du wirst gemobbt. Vor allem Johannes Lichdi hat aus allen Rohren geschossen, und die Fraktion war nicht stark genug, ihn einzufangen, sondern saß überwiegend schweigend daneben. Nur Annekathrin Giegengack hat mir geholfen. Ich habe diesen unsachlichen Umgang nicht verstanden. Das macht krank. Mein Körper begann zu reagieren. Ich hatte 2012/13 acht Magengeschwüre und Verdacht auf Speiseröhrenkrebs.

Wie lange mussten Sie zittern vor der Diagnose?

Drei lange Wochen dauerte es, bis Entwarnung kam. Das war hart, weil es hieß, die Überlebenschancen seien nicht besonders hoch. Ich habe mir solche Sorgen um meinen Sohn gemacht. Zuvor hatte mich der Tod meiner Mutter hart getroffen. Die Trennung und die Scheidung von meinem Mann war da auch noch nicht lange her.

Warum kam es zur Trennung?

Sagen wir mal so, unsere Ehe war überfüllt.

Hat Friedrich noch Kontakt zu seinem Vater?

Ja, es gibt jeden Monat eine Papa-Woche.

Aber die Krankheiten brachten Sie ins Grübeln, ob es das noch wert ist?

Ja, die hingen ja mit dem Streit zusammen. Aber im Frühjahr 2013 war ich wieder gesund, und da sagten meine Parteifreunde, sie fänden es gut, wenn ich noch mal als Spitzenkandidatin antrete. Da bin ich durch die Kreisverbände gefahren und habe gefragt: Ist es euch das recht? In Leipzig haben sie mir gesagt: Wir haben keine Bessere als dich. Das habe ich als Ja interpretiert. Im ländlichen Raum hatte ich mehr Zuspruch.

Warum sind Sie trotzdem in die Schlacht gezogen?

Ich fühlte mich gegenüber Claudia Maicher und Volkmar Zschocke und auch gegenüber den Fraktionsmitarbeitern im Wort, mit aller Kraft in den Wahlkampf zu ziehen. Aber bei einer so lauwarmen Rückenstärkung war mir klar, dass dies mein letzter Wahlkampf war. Doch meine Bedingung war, dass es keine Verengung geben darf auf Rot-Rot-Grün. Das wurde dann auch beschlossen.

Aber gleich nach der Wahl gingen die Grünen doch auf Distanz zu Schwarz-Grün, warum?

Das blöde Getue hat in der ersten Woche nach der Wahl die Medien bestimmt, das war katastrophal. Da beschließt irgendein Ausschuss in Dresden, der in der Partei keine Bedeutung hat, dass es nichts wird mit Schwarz-Grün.

Auch die Parteivorsitzende Claudia Maicher hat gesagt, sie sieht in dem Ergebnis keinen Regierungsauftrag?

Das nehme ich ihr nicht übel. Ich habe mich auch zurückgehalten mit Aussagen. Wir hatten ja schließlich noch die Thüringen-Wahl vor uns.

Für viele waren Sie das Gesicht der Grünen, sie haben die Partei auch wegen Ihres schwarz-grünen Kurses gewählt haben. Ist Ihr Rücktritt Verrat an diesen Wählern?

Nein, das ist meine Solidarisierung mit diesen Wählern. Ich bin ihnen dankbar, sie haben uns in den Landtag getragen. Wir sind mit einer schwarz-grünen Option in den Landtag gewählt worden. Das bedeutet, dass so eine Option trägt. Ich finde es nicht gut, dass meine Partei diese Wählerstimmen ignoriert. Schwarz-Grün hätte dem Land gut getan. Ich teile die Auffassung von Kurt Biedenkopf, es wäre eine Innovation gewesen.

In Dresden, so heißt es, hätten die Grünen verloren, wegen Schwarz-Grün?

Ich glaube, dass das Offenhalten von Schwarz-Grün nicht so schlimm war. Leipzig hat sich ja auch ganz gut gehalten. Die Dresdner glauben ja das Gegenteil.

Viele Grüne fühlten sich aber nun wieder von der CDU von oben herab behandelt, nicht ernst genommen? Sie sahen auch keine Einigungsmöglichkeit in den Knackpunkten wie Braunkohlestopp.

Das stimmt nicht. Die CDU um Stanislaw Tillich hat sehr ernsthaft verhandelt. Es hätte ein Agreement geben können. Aber da muss man auch erst mit dem schwedischen Staat verhandeln, was Vattenfall betrifft. Wenn die wie die Vandalen hausen und keiner bezahlt die Folgeschäden, dann haben wir nichts gekonnt. Tillich ist den Grünen sehr entgegengekommen bei der erneuerbaren Energie.

Haben Sie sich von Steffen Flath besser verstanden gefühlt als von den meisten Parteifreunden?

Als Mensch unbedingt. Wir waren in vielen Fachfragen uneins, haben das aber mit Respekt ausgetauscht.

Bereuen Sie die Nähe zur CDU-Politikern?

Wieso soll ich mich für private Freundschaften entschuldigen? Ich bin übrigens völlig überrannt worden mit Bekenntnissen von Grünen, die Freundschaften zu CDU-Leuten pflegen.

Zerreißt es die sächsischen Grünen nun, oder driften sie voll nach links?

Wenn jetzt CDU und SPD koalieren, ist die politische Mitte besetzt. Die Grünen haben nicht die Kraft aufgebracht, sich zwischen CDU und SPD zu positionieren, wo ich sie gern verankert hätte. Die politische Landschaft hat sich verschoben. Recht sitzt jetzt die AFD, da bleibt für die Grünen nur links. Und dort füllt schon die Linke den Platz.

Wird es die Grünen nach der nächsten Landtagswahl noch im sächsischen Parlament geben?

Das hoffe ich, aber ich bin kein Hellseher. Die Fraktion hat gute Chancen auf eine Neuanfang, gerade weil alle neu sind und nicht frustriert. Ich wünsche ihnen wirklich alles Gute. Ich habe aber nichts mehr zu empfehlen.

Sie wollen kein Nummerngirl sein?

Dazu fehlt mir auch die Figur.

Was halten Sie vom Weg der Thüringer Grünen, die es zu Rot-Rot-Grün zieht, die also einen gegenläufigen Kurs fahren wie Sie?

Wo liegt das Problem? Die SPD redet doch auch mit CDU und Linken, warum soll das bei den Grünen schlimm sein? Und die CDU in Thüringen hat sich doch nun wirklich mit den vielen Affären ins Abseits manövriert. Und Bodo Ramelow ist ein linker Sozialdemokrat und kein altbackener Kommunist aus DDR-Zeiten. Die Frage ist, ob das Bündnis die Regierung fünf Jahre stabil trägt, und das hängt wesentlich davon ab, ob sie einen ordentlichen Haushalt hinbekommen. Das Thüringer Wahlergebnis von 5,7 Prozent zeigt übrigens, dass die Grünen eben nur dieses Wählerpotenzial haben, egal ob sie auf Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Grün setzen.

Könnte Anja Siegesmund auch bei des Bundesgrünen einen größere Rolle spielen?

Natürlich kann sie das. Ich habe sie immer schon für ein politisches Talent gehalten.

Auf Bundesebene wirken die Grünen zerrissen, auf der einen Seite Winfried Kretschmann, der dem schwarz-roten Asylkompromiss zustimmt, auf der anderen Claudia Roth und Volker Beck, die das vehement kritisieren. Ist mal wieder eine Richtungsdiskussion fällig?

Winfried Kretschmann verdient meinen Respekt. Auch die Grünen können sich die Welt nicht schönreden, sondern müssen Politik pragmatisch betreiben. Da komme noch viele Herausforderungen.

Sie haben sich aus der Bundespolitik zurückgezogen, warum?

Ich habe die Strategie für den Bundestagswahlkampf 2013 für falsch gehalten, es lief einseitig in Richtung Rot-Grün. Aber ich habe nicht ein böses Wort darüber verloren. Nach der Bundestagswahl, als wir in das Trittin-Loch gefallen sind, dachten viele, wir schaffen es gar nicht mehr in den Landtag.

Jürgen Trittin war also nicht Ihr bester Kumpel?

Nein. Aber wir haben versucht, sportlich zusammenzuarbeiten. Ich bin kein Kameradenschwein.

Was hielten Sie konkret für falsch?

Dass wir die Energiewende, die Ökologie, also unseren Markenkern nicht ins Zentrum gestellt haben, und die einseitige Orientierung auf Rot-Grün. Trittin in meinte aber, mit Ökologie wäre kein Blumentopf mehr zu gewinnen, sondern nur mit Sozialthemen.

Wie sehen Sie die Chancen der AfD?

Sie hat die Chance, sich als Partei zu etablieren, wenn sie aufhört, nur Nein zu sagen und wenn sie nicht bloß ein NPD-Verschnitt wird.

Sie wollen ab jetzt im Bautzener Kreisverband mitarbeiten, nicht mehr im Dresdner, warum?

Weil ich mich gern mit netten Mitmenschen umgebe. Die Leute in der Oberlausitz mögen mich. Wir haben den Verband in Bautzen und Görlitz gut vorangebracht und jetzt mit Franziska Schubert auch eine Vertreterin der Oberlausitz im Landtag, ich werde ihr mein Fachgebiet, die Haushaltspolitik, ordnungsgemäß übergeben.

Wovon leben Sie jetzt?

Ich bekomme als langjährige Abgeordnete erst einmal 15, 16 Monate Übergangsgeld.

Und dann verlegen Sie sich aufs professionelle Beraten?

Professionell habe ich schon immer gearbeitet. Aber ich habe am vergangenen Freitag ein Gewerbe angemeldet als selbstständige Politik- und Strategieberaterin. Ab ersten Oktober fange ich an in der Friedrichstraße in Dresden. Mein Können ist also jetzt käuflich.

Werden Sie dann für Stanislaw Tillich die Reden schreiben?

Er hat seine eigenen Redenschreiber.

Wen wollen Sie beraten?

Wer kommt und bezahlt, wenn es nicht die NPD ist oder die Genmaisbauern. Da hätte ich ein moralisches Problem. Es gibt viele Schnittstellen zwischen Politik und Verwaltung. Ich kann mir auch vorstellen, noch etwas ganz anderes zu machen und als Sterbebegleiterin zu arbeiten. Es gibt verschiedene Angebote, auch Lehraufträge. Mein Leben ist jetzt eine Baustelle.

Was haben Sie heute noch vor?

Ich treffe mich mit Landesbischof Bohl. Er hat mich zu einem Gespräch eingeladen. Ich habe gute Kontakte zu beiden Konfessionen, auch zu Bischof Koch. Und ich halte auch Kontakt zur jüdischen Gemeinde.

Sie tragen Ihre goldene Kette mit dem Kreuz. Gibt der Glaube Ihnen Halt?

Die Kette hat mir eine Freundin geschenkt nach meiner Taufe zu Ostern vor drei Jahren. Beides gibt mir Halt: Selbstbewusstsein und Gottvertrauen in der richtigen Mischung. Wir bleiben oft unter unseren Möglichkeiten, weil wir uns zu wenig trauen. Angst macht Menschen kleiner. Das Leben ist, wie es ist, da muss man anpacken.

Sie haben ja schon sehr früh anpacken müssen.

Ja, Ich habe die Familie geführt, da war ich 14, 15. Das prägt. Ich stelle mich meiner Verantwortung, bin aber vielleicht auch mal ein bisschen harsch und nicht immer leicht für meine Umgebung. Es ist wichtig, im Leben die Kraft zu finden für Entscheidungen und diese dann auch durchzuhalten. Ich passe in keine Schublade, ich bin immer sperrig.

Interview: Anita Kecke

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