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De Maizière sieht Schwund von Freiwilligen bei der Bundeswehr gelassen

De Maizière sieht Schwund von Freiwilligen bei der Bundeswehr gelassen

Meißen. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) sieht den Schwund von freiwilligen Rekruten bei der Bundeswehr gelassen. „Ich halte das für normal und nicht für dramatisch“, sagte der Minister am Mittwoch in Meißen.

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Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) sieht den Schwund von freiwilligen Rekruten bei der Bundeswehr gelassen.

Quelle: dpa

Genaue Zahlen lägen noch nicht vor. Im vergangenen Jahr, als noch die Wehrpflicht galt, hätten nach kurzer Zeit acht Prozent der Gemusterten die Bundeswehr wieder verlassen.

„Ich glaube nicht, dass wir in diese Größenordnung kommen. Lieber ein frühes Ende, als umsonst in eine teure Ausbildung zu investieren.“ Der Bundeswehrverband hatte kürzlich berichtet, seit Anfang Juli hätten 440 Freiwillige die Bundeswehr wieder verlassen.

Mit Blick auf die Debatte um die künftigen Standorte der Bundeswehr sagte de Maizière: „Die Entscheidung fällt in der letzten Oktoberwoche. Alles, was man jetzt zu Standortentscheidungen liest, sind Gerüchte.“ Bis Ende Oktober sei kein Ort sicher. „Ich kann derzeit weder Zu- noch Absagen an Standorte geben.“

Die Einschnitte würden sicher schmerzlich, seien aber unumgänglich. Die Reduzierung der Standorte sei untrennbar mit der Reform der Bundeswehr verbunden. Die Pläne sehen unter anderem vor, die Zahl der Soldaten von 220 000 auf 175 000 bis 185 000 verringern.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hatte sich erst am Montag sicher gezeigt, dass Sachsen von größeren Einschnitten verschont bleibt. Er verwies darauf, dass der Freistaat die geringste Bundeswehrdichte pro 1000 Einwohner habe. „Die Stationierungsdichte ist nicht das ausschlaggebende Kriterium“, sagte de Maizière dazu.

dpa

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