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Deutsch-polnischer Wolfsbestand wächst

Deutsch-polnischer Wolfsbestand wächst

Dem Wolf gelingt die Ansiedlung in Ostdeutschland und dem benachbarten Westpolen immer besser. „Der Bestand ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen", sagte Wolfsexperte Robert Kless vom Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) am Mittwoch.

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Derzeit leben rund 60 Wölfe allein in der Lausitz.

Quelle: dpa

Dresden. Dies gelte besonders für Westpolen, aber auch für die Lausitz in Sachsen und Brandenburg.

Den Ergebnissen eines aktuellen „Wolfsmonitorings" zufolge seien im westlichen Polen vier neue Rudel und zwei Wolfspaare seit 2010 hinzugekommen. Damit lebten derzeit 19 Wolfsfamilien mit rund 95 Tieren in Westpolen. Diese Wölfe stünden im regen Austausch mit den Tieren auf deutscher Seite, „es handelt sich dabei um denselben Bestand aus Ost- und Nordpolen", erklärte Kless. Somit wirke sich der polnische Zuwachs positiv auf die ostdeutschen Wölfe aus. Allerdings seien die Wanderkorridore der Tiere durch neue Straßenbauprojekte gefährdet, in Polen werde zudem eine Abschussquote diskutiert.

Die meisten „deutschen" Wölfe wohnen in der Lausitz. 50 bis 60 Tiere seien es laut dem Experten, dazu komme der noch nicht erfasste diesjährige Nachwuchs. „Die Welpen werden noch zu gut in den Höhlen versteckt, um sie zu zählen." Fünf von sieben bekannten deutschen Rudeln wohnen im sächsischen Teil der Lausitz und jeweils eines in der Brandenburger Lausitz und in Sachsen-Anhalt.

Das Verhältnis von Mensch und Wolf ist nach Angaben des Tierschützers je nach Region sehr unterschiedlich. „Dort, wo sich der Wolf schon lange angesiedelt hat, haben sich die Bevölkerung und auch die Schäfer daran gewöhnt und wissen, dass man mit ihm gut leben kann". Wo das Raubtier dagegen neu auftauche, herrsche erst einmal Verunsicherung und wissenschaftlicher Klärungsbedarf.

dpa

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