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Deutsche Bahn investiert 2,1 Milliarden Euro in Sachsens Schienennetz

Deutsche Bahn investiert 2,1 Milliarden Euro in Sachsens Schienennetz

Die Deutsche Bahn will bis 2019 über zwei Milliarden Euro in die Eisenbahninfrastruktur in Sachsen investieren. „Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten Jahren die Infrastruktur gezielt erneuern und ausbauen können“,  sagte Arthur Stempel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für den Freistaat Sachsen am Dienstagvormittag.

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Michael Wuth (l.) und Arthur Stempel

Quelle: Wiebke Theuer

Dresden. Von den 2,1 Milliarden Euro entfallen knapp zwei Milliarden Euro auf das Schienennetz, knapp 90 Millionen Euro auf die Bahnhöfe und über 50 Millionen Euro auf Anlagen zur Energieversorgung. Weiterhin sollen bis 2019 in ganz Sachsen 63 Brücken, 360 Kilometer Gleis und 397 Weichen erneuert werden.  

Für das Jahr 2015 sind Investitionen von rund 430 Millionen Euro geplant. Im Mittelpunkt stehen die Fertigstellung der Aus- und Neubaustrecke Nürnberg–Erfurt–Leipzig/Halle–Berlin im Großraum Leipzig sowie die Erneuerung von Gleisen, Weichen und Oberleitungsanlagen.  

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Dresden. Die Deutsche Bahn will bis 2019 über zwei Milliarden Euro in die Eisenbahninfrastruktur in Sachsen investieren. Allein für 2015 sind Investitionen von rund 430 Millionen Euro für die Infrastruktur in Sachsen vorgesehen. Im Eisenbahnknoten Dresden konzentrieren sich die Arbeiten vor allem auf den viergleisigen Ausbau der Strecke von Dresden-Neustadt bis Coswig.

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Im Dezember 2015 geht ein weiterer Streckenabschnitt der Hochgeschwindigkeitsstrecke Nürnberg–Erfurt–Leipzig/Halle–Berlin zwischen Halle/Leipzig und Erfurt in Betrieb. Am Leipziger Hauptbahnhof sollen dafür drei neue, bis zu 410 Meter lange Bahnsteige gebaut werden. Die Strecke soll 2017 in Betrieb genommen werden. 

Streckenausbau Dresden-Neustadt bis Coswig  

Auch im Eisenbahnknoten Dresden gehen die Bauarbeiten kontinuierlich voran. Diese konzentrieren sich auf den viergleisigen Ausbau der Strecke von Dresden-Neustadt bis Coswig, die bis 2016 abgeschlossen sein sollen. Künftig sollen je zwei Gleise von Nah- und Fernverkehrszügen befahren werden. Bis 2016 soll zudem die Dresdner S-Bahn durchgehend auf eigenen Gleisen fahren.  

Die Bauarbeiten für den Streckenausbau Berlin‒Dresden fokussieren sich derzeit auf Brandenburg. Der Bahnhof in Elsterwerda wird bis Ende Juni dieses Jahres umgebaut. Ziel der Bahn ist, ab Ende 2018 die Fahrzeit zwischen Dresden und Berlin weiter zu verkürzen.  

Wie schon im vergangenen Winter wird auch zum kommendes Jahreswechsel auf dem Streckenabschnitt Königstein-Bad Schandau unter anderem die Oberleitung erneuert. In weitere umfangreiche Arbeiten sollen bis 2019 rund 100 Millionen Euro investiert werden. Zudem sollen Güterzüge verstärkt auf der Strecke Knappenrode-Horka bis zur deutsch-polnischen Grenze fahren, um das Elbtal vom Güterverkehr zu entlasten.   

Bischofsplatz wird neue S-Bahn-Haltestelle  

 

Um die Reisequalität von Bahnkunden weiter zu verbessern, werden unter anderem die Haltestellen Löbau und Chemnitz-Küchwald modernisiert. Daneben entstehen die Stationen Plauen (Vogtland) Mitte und Dresden Bischofsplatz neu. Auf der Strecke Görlitz-Dresden werden bis 2018 acht zum Teil über 150 Jahre alte Bauwerke erneuert.  

Michael Wuth, Leiter Vertrieb und Fahrplan der DB Netz AG Südost, betonte, dass möglichst viele Bauarbeiten parallel laufen sollen, um Bahnreisende wenig zu belasten. Dennoch müssen Fahrgäste laut DB auf Grund der Arbeiten mit längerer Reisezeit und Schienenersatzverkehr rechnen. Bahnkunden werden jedoch rechtzeitig vor Beginn der jeweiligen Baumaßnahmen über aktuelle Fahrpläne informiert oder können die kostenlose Servicehotline unter 0800 599 66 55 nutzen.

Wiebke Theuer

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