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Drei Jahre an Grund- oder Förderschule: Sachsen macht Gymnasiallehrern Angebot

Lehrermangel in Sachsen Drei Jahre an Grund- oder Förderschule: Sachsen macht Gymnasiallehrern Angebot

Drei Jahre an eine Grund-, Förder- oder Oberschule, danach garantiert ans Gymnasium. Sachsen macht Gymnasiallehrern ein Einstellungsangebot.

Sachsen macht Gymnasiallehrern ein Einstellungsangebot.

Quelle: dpa

Leipzig. Sachsen macht bislang nicht für den Schuldienst berücksichtigten Gymnasiallehrern ein Einstellungsangebot. „Die Bedingung dabei ist, dass sie für drei Schuljahre an eine Grund-, Förder- oder Oberschule abgeordnet werden“, teilte das Kultusministerium am Mittwoch in Dresden mit. Auf diese Weise soll der Unterricht an den betreffenden Schularten abgesichert werden. Die Eingruppierung erfolge in jedem Falle von Beginn an in die auch für Gymnasiallehrer geltende Entgeltgruppe (E 13 TV-L). Das Kultusministerium schaltete für Interessenten eine Service-Hotline.

Bisher wurden ausgebildete Gymnasiallehrer bei Bedarf für fünf Jahre an Grund-, Förder- oder Oberschulen eingestellt und erhielten damit gleichzeitig vertraglich die Garantie, nach dieser Zeit an ein Gymnasium zu wechseln. Für derartige bereits geschlossene Verträge ab 1. August 2017 bietet Sachsen eine Umwandlung per Änderungsvertrag an, damit alle Bewerber gleich behandelt werden. Nach Angaben des Kultusministeriums gab es für das Einstellungsverfahren zum 1. August deutlich mehr Bewerber für das höhere Lehramt an Gymnasien als Stellen in dieser Schulart zu besetzen sind.

Die Opposition sprach von einem „vergiftetem Angebot“. Das Kultusministerium setze einfach voraus, „dass ausgebildete Gymnasiallehrkräfte ohne Hürde die pädagogischen Herausforderungen anderer Schulformen stemmen“ können, sagte der Linken-Politiker Sören Pellmann. „Woher aber eine ausgebildete Gymnasiallehrerin beispielsweise wissen soll, wie sie Kindern die Grundlagen des Schreibens beibringt, weiß das Ministerium nicht zu beantworten.“ Zudem vergrößere die höhere Bezahlung der Gymnasiallehrer die Ungleichbehandlung an Grundschulen.

dpa

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