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Dresden Nazifrei erhält prominente Unterstützung für Demos gegen Naziaufmärsche

Dresden Nazifrei erhält prominente Unterstützung für Demos gegen Naziaufmärsche

Unter dem Motto „Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist" hat das Aktionsbündnis Dresden Nazifrei einen Aufruf zu Massenblockaden am 13. Februar 2012 in Dresden veröffentlicht.

Dresden. Zwei Monate vor dem Jahrestag der Bombardierung der Stadt im Jahr 1945 erhält das Bündnis dabei breite Unterstützung von Organisationen, Künstlern, Politikern und Einzelpersonen.

Unter anderem haben die Bands die Toten Hosen und die Ärzte, Kabarettist Volker Pispers, Politiker wie Katrin Göring-Eckhardt (Die Grünen) und Gregor Gysi (die Linke) sowie der Jenaer Pfarrer Lothar König den Aufruf mitunterzeichnet. „Die Unterstützer werben für unser Anliegen und ihnen bleibt es überlassen auch Spendengelder für uns zu akquirieren", berichtet ein Sprecher des Bündnisses. "Im Kampf gegen Rechts braucht es unbedingt die Initiativen vor Ort. Deswegen fordern wir die Rücknahme aller "Extremismusklauseln" sowie ein Bundesprogramm gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in Höhe von 50 Millionen Euro. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Initiativen vor Ort nachhaltig arbeiten und Wirkung erzeugen können", erklärte Claudia Roth, Bundesvorsitzende der Grünen, die den Aufruf ebenfalls unterzeichnete.

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Dresden. Unter dem Motto „Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist" hat das Aktionsbündnis Dresden Nazifrei einen Aufruf zu Massenblockaden am 13. Februar 2012 in Dresden veröffentlicht. Zwei Monate vor dem Jahrestag der Bombardierung der Stadt im Jahr 1945 erhält das Bündnis dabei breite Unterstützung von Organisationen, Künstlern, Politikern und Einzelpersonen.

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Mit dem Aufruf „Aller guten Dinge sind drei!" will man an das erfolgreiche Entgegentreten gegen die anschließen. Dabei wende man sich gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus. Man wolle alten und neuen Nazis auf keinen Fall eine Gelegenheit bieten, die deutsche Geschichte zu verklären und die NS-Verbrechen zu verherrlichen. Deshalb werden die Organisatoren auch den „Täterspuren"-Mahngang durchführen, um an die NS-Geschichte in der Stadt zu erinnern, verkündet der Aufruf.„Unsere Arbeit konzentriert sich aktuell auf die Mobilisierung der Demonstranten außerhalb von Dresden. Wir wollen möglichst wieder ein breiten globalistischen Aufmarsch auf die Beine stellen", so ein Sprecher des Bündnisses am Dienstag. Gleichzeitig müsse man sich mit den staatlichen Repressionen auseinandersetzen. „Der Verfolgungswahn der Justiz sorgt für eine Menge Arbeit bei uns", so der Bündnis-Sprecher. Trotzdem lasse man sich durch rechtswidrige Funkzellenabfragen, politisch motivierte Strafverfahren und Immunitätsaufhebungen nicht einschüchtern. Die Mordserie der in Sachsen untergetauchten Neonazis zeige weiter, wie wichtig entschlossenes Handeln sei. Daher werde man auch 2012 wieder bunt, lautstark und kreativ gegen Neonazis demonstrieren. Sowohl für den 13. Februar als auch den 18. Februar seien bereits Kundgebungen rechter Gruppen angemeldet.

Dominik Brüggemann

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