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Dresden erhält Revolutionsweg statt Helmut-Kohl-Denkmal

Dresden erhält Revolutionsweg statt Helmut-Kohl-Denkmal

Dresden erhält einen „Revolutionsweg", der an die Geschehnisse im Wendeherbst erinnern soll. Vorgesehen sind 18 Stationen, zu denen auch das Gebäude „Dresdner Neuesten Nachrichten" gehört - dort war 1989 der „Union"-Artikel „Man kann miteinander reden" erschienen, der vielen Menschen Mut gab.

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Eine mögliche Station für den "Revolutionsweg": Der Dresdner Hauptbahnhof.

Quelle: DNN

Das hat der Stadtrat am Freitag mehrheitlich entschieden, gegen die Stimmen der Linken, Grünen und Teilen der SPD. Den Antragstellern CDU und FDP war freilich kein voller Sieg vergönnt: Ursprünglich wollten sie ein Helmut-Kohl-Denkmal in Erinnerung in Dresden haben, was aber von allen Seiten als übler Personenkult verhöhnt wurde (DNN berichteten). Daraufhin hatten die Konservativen ihr Kohl-Denkmal-Projekt in den „Revolutionsweg" umgewandelt, der nur noch eine Kohl-Station enthalten sollte.

Für christdemokratisch-liberale Rückendeckung sollte am Freitag Frank Richter sorgen - einst Mitgründer der weichenstellenden „Gruppe der 20" und heute Direktor der Landeszentrale für politische Bildung. Die CDU beantragte für ihn Sprachrecht im Stadtrat. Richters Rede erwies sich für die Konservativen indes als Schuss nach hinten: Der Altrevolutionär forderte, das Gedenken an die friedliche Revolution und an das an die Wiedervereinigung nicht miteinander zu vermengen. Kohls Rede an der Frauenkirche sei sicher ein wichtiger Meilenstein zur Wiedervereinigung gewesen, so Richter, in den Revolutionsweg passe dies als Station aber kaum rein.

Heiko Weckbrodt

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