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Dresden kauft Energieholding für 836 Millionen

Dresden kauft Energieholding für 836 Millionen

Die Stadt Dresden kauft der EnBW AG die ostsächsische Energieholding Geso für voraussichtlich rund 836 Millionen Euro ab. Der Stadtrat stimmte am Donnerstag mit breiter Mehrheit für das Geschäft, das noch im März endgültig über die Bühne gebracht werden soll.

Dresden. Die Geso AG hält Anteile an zehn Energieversorgern, darunter auch die zu Anfang der 90er-Jahre teilprivatisierten Dresdner Stadtwerke. Als Käufer tritt nicht die Stadt selbst, sondern das kommunale Unternehmen Technische Werke Dresden (TWD) auf. Die Stadt bürgt allerdings für die Kredite, die für das Geschäft aufgenommen werden. Außerdem stellt sie selbst einen Kredit in Höhe von 265 Millionen Euro für die TWD bereit.

Die Transaktion ist das größte Geschäft der Landeshauptstadt seit dem Verkauf der stadteigenen Wohnungsgesellschaft Woba vor vier Jahren. Für das Unternehmen hatte die Stadt damals knapp eine Milliarde Euro erhalten und sich damit auf einen Schlag von ihren Schulden befreit.

Der Kauf der Geso war möglich geworden, weil die EnBW ihr Tochterunternehmen aus kartellrechtlichen Gründen abgeben muss. Der exakte Kaufpreis hängt wegen verschiedener Zinsregelungen vom Zeitpunkt der Zahlung ab. Nach dem Kauf soll die Geso in einer noch zu gründenden TWD-Tochter aufgehen. Neue strategische Partnerschaften schloss der Stadtrat für die Zukunft nicht aus.

Die Stadt Dresden erhofft sich über den Rückkauf der eigenen Stadtwerke hinaus langfristige Effekte - beispielsweise die Sicherung der Standorte und damit den Erhalt von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung in der Region. Der Kaufvertrag war bereits im Februar unterschrieben worden, stand aber unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Stadtrat. Das Einverständnis der Landesdirektion Dresden steht noch aus.

dpa

dpa

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