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Dresden testet mobiles Internet in Regionalbussen – Leipzig wartet noch ab

Dresden testet mobiles Internet in Regionalbussen – Leipzig wartet noch ab

Kunden des Verkehrsverbunds Oberelbe (VVO) und des Regionalverkehrs Dresden (RVD) sollen künftig die Zeit in den Bussen effizienter nutzen können. Zwei Busse werden mit WLAN-Technik ausgestattet.

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Quelle: Julia Vollmer

Dresden. „Mit WLAN kann man die Fahrtzeit noch sinnvoller nutzen“´, sagte Dirk Geppert, Mitarbeiter für neue Medien im VVO am Montag. In Leipzig stecken die Planungen dagegen noch in den Kinderschuhen.

„Manche Fahrgäste lesen, andere schlafen und wieder andere können jetzt zügig im Netz surfen.“ Im Rahmen eines auf ein Jahr angelegten Pilotprojektes sollen die zwei Busse mit Internetzugang fahren. Die beiden Busse sind mit dem „WLAN on Board“- Schriftzug versehen worden, um auf das Internet hinzuweisen. „Ein blauer Bus wird vor allem auf unserer Linie 360 zwischen Dresden und Dippoldiswalde im Einsatz sein“, erläuterte Volker Weidemann, Leiter Markt und Vertrieb beim RVD.

„Ein roter Gelenkbus fährt zukünftig vorrangig im Stadtverkehr Freital. Wir wollen so herausfinden, wie intensiv das neue Angebot auf den unterschiedlichen Strecken genutzt wird.“ Der neue Service ist für die Fahrgäste kostenfrei und soll einfach nutzbar sein. „Man sucht sich einfach das WLAN-Netz des Busses mit dem Smartphone oder Laptop, akzeptiert die Nutzungsbedingungen und schon ist man online“, erklärte Dirk Geppert. Die Busse sind mit einem Router ausgerüstet und über UMTS mit dem Internet verbunden. Der Hersteller der Technik sitzt in Radeberg. 2500 Euro habe man in die Umsetzung investiert, so das Unternehmen.

Die Leipziger Verkehrsbetriebe sind in Sachen Internet in ihren Fahrzeugen vorsichtig. "Wir beobachten die Tests bei anderen Unternehmen, wollen aber zunächst die Ergebnisse abwarten. Bei uns hat WLAN in Bussen und Bahnen nicht die oberste Priorität in der Planung", erklärte Unternehmenssprecher Marc Backhaus gegenüber LVZ-Online.

JV / ra

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