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Dresdner Fall bei Aktenzeichen XY: 43 Hinweise auf Vergewaltiger nach Ausstrahlung

Dresdner Fall bei Aktenzeichen XY: 43 Hinweise auf Vergewaltiger nach Ausstrahlung

Nach der Ausstrahlung eines Dresdner Kriminalfalls in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY...ungelöst" vermeldet die Dresdner Polizei bislang 43 neue Hinweise.

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Nach diesem Mann, beide Bilder zeigen den gleichen Verdächtigen, fahndet die Dresdner Polizei.

Quelle: Polizeidirektion Dresden

Dresden. Die Suche nach einem jungen Mann, der zwischen 2003 und 2005 drei junge Frauen vergewaltigt und gleiches bei vier anderen Frauen versucht hatte, wurde am Mittwochabend im ZDF ausgestrahlt. Die Anrufer kämen aus dem kompletten Bundesgebiet.

Ob der entscheidende Hinweis bereits dabei sei, ließe sich aber noch nicht sagen, hieß es am Donnerstag bei der Dresdner Polizei. Die Beamten gingen jetzt jedem Tipp nach und prüfen zunächst auf Verwertbarkeit. In jedem Fall stehe jetzt viel kriminalistische Kleinstarbeit an.

Hauptkommissar Tilo Krempl hatte die TV-Zuschauer dazu aufgerufen, sich bei den Beamten zu melden, falls sie Hinweise zu den Taten geben könnten. Er wies unter anderem darauf hin, dass der mutmaßliche Täter einen roten MP3-Player bei sich hatte, auf dem Musik der Band "Mutabor" gespeichert war. Das Abspielgerät hatte der Täter vermutlich verloren, der Player wurde an einem Tatort gefunden. Außerdem habe der Vergewaltiger offenbar seit 2005 keine weiteren Straftaten begangen. Dies könne beispielsweise durch einen Umzug ins Ausland oder eine Veränderung im persönlichen Umfeld des Täters begründet sein, so Krempl.

Seit mehreren Jahren ermitteln die Beamten in dem Fall, doch trotz eines vorliegenden DNA-Musters konnten bisher keine Fortschritte erzielt werden. So hatte die 2009 aufgestellte und inzwischen wieder aufgelöste Ermittlungsgruppe „Freiheit" im März per DNA-Reihenuntersuchung 2372 Proben von potenziell Verdächtigen ausgewertet, dabei aber keine Übereinstimmung erzielt.

Der Mann wurde zur Tatzeit als 17 bis 20 Jahre alt beschrieben, ist demnach heute Mitte 20. Er war schlank, zwischen 1,65 und 1,80 Meter groß, hatte schwarze Haare und sprach mit sächsischem Dialekt. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

sl / maf

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