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Dresdner Stadträtin Gerit Thomas berichtet von Londoner Krawallen

Dresdner Stadträtin Gerit Thomas berichtet von Londoner Krawallen

Die Ausschreitungen in London haben sich inzwischen auf mehrere Londoner Stadtteile ausgeweitet. Ein Toter, mehr als 40 verletzte Polizisten und 20 Randalierer in Krankenhäusern, so lautet die Bilanz am Dienstag.

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Von den Ausschreitungen in London sehen die meisten Touristen zwar nichts. Vorsichtig sollten sie dennoch sein, rät das Auswärtige Amt. (Bild: dpa)

Quelle: dpa

Dresden. Die Dresdner Stadträtin Gerit Thomas (Die Grünen) weilt momentan bei Bekannten zum Urlaub in London. Für LVZ-Online schilderte sie ihre Eindrücke aus der englischen Hauptstadt.

„So heftige Ausschreitungen wie diese gab es so noch nicht", gibt Gerit Thomas die Schilderungen ihrer Bekannten wieder, die bereits seit 16 Jahren in London leben. Sie selbst ist momentan als Touristin in der Stadt, in der 2012 die olympischen Sommerspiele ausgetragen werden sollen. Das Leben in den touristischen Gegenden und der Innenstadt laufe weiter wie üblich. „Es gibt vor Ort mehr Polizisten, die hier im Einsatz sind, aber ansonsten bekommt man im Zentrum der Stadt nur wenig von dem Geschehen in den Vororten mit."

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Dresden. Die Ausschreitungen in London haben sich inzwischen auf mehrere Londoner Stadtteile ausgeweitet. Ein Toter, mehr als 40 verletzte Polizisten und 20 Randalierer in Krankenhäusern, so lautet die Bilanz am Dienstag. Die Dresdner Stadträtin Gerit Thomas (Die Grünen) weilt momentan bei Bekannten zum Urlaub in London. Für LVZ-Online schilderte sie ihre Eindrücke aus der englischen Hauptstadt.

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In Tottenham, wo die Randalen ihren Anfang nahmen, hat sich Thomas selbst umgeschaut. „Die Spuren der täglichen Randalen sind zu sehen, die Bilder im TV sind jedoch schlimmer, als das, was ich hier als Besucherin wahrnehme", sagte Thomas, die in einem sichereren Stadtteil Londons wohnt. In den betroffenen Bezirken werden Eltern hingegen gebeten, ihre Kinder in den Abendstunden nicht mehr vor die Tür zu lassen. Allein der Sachschaden geht dort in den mehrstelligen Millionenbereich.

Das Auswärtige Amt rät Reisenden nach Großbritannien angesichts der gewalttätigen Ausschreitungen in London und anderen Städten zu „besonderer Vorsicht". Auf der Homepage des Ministeriums hieß es am Dienstag: „Reisenden wird geraten, sich bei Anzeichen von Ausschreitungen sofort zurückzuziehen und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge zu leisten. Reisende sollten sich ferner durch die Medien über die aktuelle Entwicklung informieren und ihr Verhalten vor Ort entsprechend anpassen." Die schweren Krawalle in London haben bislang einen Toten gefordert. Ein 26-Jähriger, der in der Nacht zum Dienstag angeschossen wurde, starb im Krankenhaus, teilte Scotland Yard mit. Der Mann war am Montagabend mit mehreren Schusswunden in einem Auto im Bezirk Croydon gefunden worden. Nach Angaben der Polizei waren zu dem Zeitpunkt zwei weitere Personen anwesend. Sie wurden verhaftet, weil sie Diebesgut bei sich trugen.

Dominik Brüggemann / dpa

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