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Dresdner Stadtverwaltung verbietet Demo-Route von Dresden Nazifrei

Dresdner Stadtverwaltung verbietet Demo-Route von Dresden Nazifrei

Die Dresdner Stadtverwaltung hat dem Bündnis Dresden Nazifrei die geplante Demoroute am Montagnachmittag zur Dresdner Messe untersagt. Wie das Bündnis am Freitag mitteilte, verlegte das Ordnungsamt die Demo zum Postplatz – und damit weit weg von der Pegida-Kundgebung in der Flutrinne, gegen die Dresden Nazifrei protestieren will.

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Das Bündnis Dresden Nazifrei darf mit seiner Demo nicht in die Nähe von Pegida.

Quelle: dpa

Dresden. Auch vom Bündnis vorgeschlagene Alternativrouten sollen abgelehnt worden sein. Dresden Nazifrei prüfe jetzt, ob man mit den Anmeldern vor dem Verwaltungsgericht Dresden gegen die abgeänderte Route klagen will.

Die Pegida-Gegner hatten vorgehabt, am Montag vom Bahnhof Neustadt in die Friedrichstadt zu laufen. Nach einer Runde um die Messe sollte es wieder zum Albertplatz zurück gehen. Allerdings hatte Dresden Nazifrei am Donnerstag offen verkündet, die Pegida-Kundgebung mit dem niederländischen Islamhasser Geert Wilders blockieren zu wollen. Das soll die Verlegung der Route verhindern.

Glimpflicher kam der Sternlauf von „Dresden für Alle“ mit seinen Auflagen davon. Nachdem sich die drei Demozüge 16 Uhr am Bahnhof Mitte getroffen haben, soll die Menge 16.45 Uhr weiter zum Schützenplatz laufen. Bisher ist allerdings sowieso geplant, den Sternlauf 16.30 Uhr nach einer kurzen Abschlusskundgebung zu beenden.

Pegida hofft am Montagabend auf bis zu 30.000 Teilnehmer in der Flutrinne. Da dagegen Proteste erwartet werden, dürfte es rund um die Flutrinne zu massiven Behinderungen kommen, unter anderem wurden die Trainingsplätze im Ostragehege für den Nachmittag komplett gesperrt. Nach bisherigem Stand soll aber zumindest die Magdeburger Straße auf jeden Fall befahrbar bleiben.

sl

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