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Dresdner erinnern an Deportationszüge vom Neustädter Bahnhof

Dresdner erinnern an Deportationszüge vom Neustädter Bahnhof

Rund 200 Menschen waren am Donnerstagnachmittag der Einladung verschiedener Vereine und Institutionen an das Holocaust-Mahnmal am Neustädter Bahnhof gefolgt. Anlass war der 67. Jahrestag des für den 16. Februar 1945 angedachten Deportationszuges, der die letzten Juden aus Dresden in die Vernichtungslaer bringen sollte.

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Rund 150 Menschen erinnerten gemeinsam mit Mitgliedern der jüdischen Gemeinde an die für den 16. Februar 1945 angedachte Todesfahrt der letzten Dresdner Juden vom Neustädter Bahnhof in die Vernichtungslager im Osten.

Quelle: Tanja Tröger

Dresden. Das Gegenteil von Liebe sei nicht Haß sondern Gleichgültigkeit, hat der Friedensnobelpreis-Träger und Holocaust-Überlebende Elli Wiesel festgestellt. Mit diesem Zitat erinnerte gestern Stephan J. Kramer, der Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, an die Gleichgültigkeit, mit der auch Dresdner den Abtransport der Juden in die Vernichtungslager der Nazis zur Kenntnis genommen haben.

In Dresden fuhren die Züge in die Konzentrationslager der Nazis im Bahnhof Neustadt ab, ein Davidstern im Fußweg und eine Gedenktafel erinnern daran. Knapp 200 Menschen kamen am Donnerstag, um an die Todeszüge zu erinnern, darunter auch Heinz-Joachim Aris, der Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden. Ihm selbst drohte damals der Tod, gemeinsam mit seinen Eltern sollter er deportiert werden, berichtete Kramer.

 

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Dresden. Rund 200 Menschen waren am Donnerstagnachmittag der Einladung verschiedener Vereine und Institutionen an das Holocaust-Mahnmal am Neustädter Bahnhof gefolgt. Anlass war der 67. Jahrestag des für den 16. Februar 1945 angedachten Deportationszuges, der die letzten Juden aus Dresden in die Vernichtungslaer bringen sollte.

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Aris habe zu den 230 Menschen gehört, die mit dem Zug am 16. Februar 1945 Dresden verlassen sollten. Der Generalsekretär des Zentralrates der Juden zitierte in seiner Rede die Berichte von Juden kurz vor deren Hinrichtung und warnte vor Gleichgültigkeit. Ein Kranz und Blumen erinnern an der Gedenkstätte am Schlesischen Platz jetzt an die Menschen aus Dresden, die die Nazis wegen ihrer jüdischen Herkunft ermordet haben.

Christoph Springer

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