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E-Reader aus Sachsen vorerst gestoppt - Plastic Logic entwickelt neue Version des Geräts

E-Reader aus Sachsen vorerst gestoppt - Plastic Logic entwickelt neue Version des Geräts

Plastic Logic verzichtet nach monatelangen Verzögerungen endgültig auf die Auslieferung seines elektronischen Lesegerätes Que. Der Markt habe sich dramatisch verändert, so dass es keinen Sinn mehr habe, mit der ersten Generation fortzufahren, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Mountain View/Dresden. Die Technologie solle nun erst zu einer zweiten Produktgeneration weiterentwickelt werden. Wann das sein und wie diese neue Generation aussehen wird, ließ Unternehmenschef Richard Archuleta in seiner Mitteilung offen. „Wir planen, uns die notwendige Zeit zu nehmen, um auf den Markt zurückzukommen.“

Welche Auswirkungen der Neuanfang auf den Produktionsstandort Dresden hat, wollte Sprecherin Rachel Lichten ebenfalls nicht näher ausführen. Es sei aber klar, dass es einen Unterschied zwischen Serien- und Versuchsproduktion gebe und die Teams entsprechend „angepasst“ werden müssten, sagte sie.

Plastic Logic hat seinen Hauptsitz in Kalifornien. In Dresden werden aber die Folienbildschirme, die wesentlichen Bestandteile des Geräts, produziert. Im Gegensatz zu anderen Geräten dieser Art braucht der Que nicht dauerhaft Energie, um ein Bild anzuzeigen. Dafür kann er jedoch auch keine bewegten Bilder darstellen. Im Januar 2010 war er erstmals öffentlich in den USA vorgestellt, dann aber nie ausgeliefert worden. In Dresden hatte die Serienproduktion im März nach Angaben der Firma mit 180 Mitarbeitern begonnen.

Zu Medienberichten, wonach der russische Staatskonzern Rosnano Plastic Logic übernehmen und verlagern will, wollten sich beide Seiten nicht äußern. „Wir kommentieren diese Situation nicht, weder im Gespräch mit russischen noch mit ausländischen Medien“, sagte eine Rosnano-Sprecherin der dpa in Moskau. Auch Lichten betonte, dass man generell keine Stellung zu Gesprächen mit potenziellen Investoren nehme. Solche Gespräche gebe es immer wieder, sie seien nicht ungewöhnlich. „Prinzipiell sind wir immer an neuen Investoren interessiert“, sagte sie.

dpa

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