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Eine Nacht mit Clooney im Dom - Kinofilm "The Monuments Men" startet in Halberstadt

Eine Nacht mit Clooney im Dom - Kinofilm "The Monuments Men" startet in Halberstadt

Während einer Preview am Mittwochabend feierten die Domschatzverwaltung und der Halberstädter Kinopark Zuckerfabrik mit hunderten Zuschauern den Deutschlandstart des neuen Clooney-Streifens "The Monuments Men".

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George Clooney in Begleitung eines Bodyguards nach dem Besuch eines Restaurants in Wernigerode. Der US-Schauspieler drehte 2013 hier seinen Film "The Monuments Men". (Archivfoto)

Quelle: dpa

Halberstadt. Der Halberstädter Dom ist der Schauplatz der Eingangsszenen des Spielfilms und Claudia Becker erinnert sich sehr gern an die Dreharbeiten an ihrem Arbeitsplatz. "Das gotische Gotteshaus stellt im Film die Kathedrale von Gent dar und wurde von George Clooney und seinen Locationscouts im Spätherbst 2012 ausgesucht. Damals war Clooney unerkannt dabei und wir haben erst später davon erfahren", erzählt die junge Frau, die als Mitarbeiterin der Domschätze Halberstadt und Quedlinburg schon manch prominentem Gast begegnet ist.

Gedreht wurde am 17. Mai 2013 und Claudia Becker bekam den Hollywood-Star endlich zu sehen. "Der halbe Domplatz war mit Absperrgittern abgeschirmt, um die Schaulustigen auf Distanz zu halten. George Clooney begrüßte uns am Eingang des Doms mit Hallo und reichte auch mir die Hand", so die 37-Jährige, die die Arbeit von Kameraleuten, Beleuchtern und Schauspielern aus nächster Nähe erleben konnte. Etwa 150 Leute hielten sich über Stunden im Dom auf, der Drehplan von 16 Uhr bis vier Uhr war eng konzipiert. Gesprochen wurde nur Englisch und die anwesenden Dom-Mitarbeiter durften nicht fotografieren.

Die äußerst professionelle Arbeit am Set beeindruckte all ihre Kollegen. Oscarpreisträger Clooney wirkte sehr konzentriert, war gleichzeitig Regisseur und Darsteller. "Die Szene, in der Mönche mit Kunstgut beladene Kisten zunageln, musste wiederholt werden, offenbar weil Clooney der Rhythmus der Hammerschläge nicht gefiel. Also griff der Perfektionist selbst zum Hammer und zeigte den Männern, wie er sich das Ganze vorstellte", berichtet sie. Dann schildert Becker, wie riesige Scheinwerfer auf der Nordseite des Domes das Licht der aufgehenden Sonne in das Gotteshaus zauberten. Toll auch die Nachtszenen. "Licht von 100 Kerzen aus allen Nischen des Domes schuf eine geheimnisvolle Atmosphäre, die mir unvergesslich bleiben wird."

Unter dem Motto "Großes Kino - Sachsen-Anhalt. Dafür stehen wir früher auf" wirbt das Bundesland mit einer Anzeige für den Film über die amerikanischen Kunstretter, der ja nicht nur im Dom von Halberstadt sondern auch in den Fachwerkstraßen von Osterwieck und am Merseburger Schloss gedreht wurde. Durchaus denkbar, dass Clooney nicht das letzte Mal in Sachsen-Anhalt gedreht hat. Als sich Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am 8. Februar während der Berlinale auf dem roten Teppich bis zum Oscarpreisträger durchgekämpft hatte, lud er ihn ein, "weitere Projekte in Sachsen-Anhalt zu realisieren". Bernd Lähne

Mehr zum Film "The Monuments Men" und zu den historischen Hintergründen lesen Sie in der Printausgabe der LVZ vom Donnerstag (20.02.2014) oder im E-Paper!

Bernd Lähne

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