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Erfurt erhält Zuschlag für Bundesgartenschau 2021 - egapark als Kern

Erfurt erhält Zuschlag für Bundesgartenschau 2021 - egapark als Kern

Erfurt wird 2021 die Bundesgartenschau (Buga) ausrichten. Mit großer Mehrheit habe die Bonner Buga-Gesellschaft Thüringens Landeshauptstadt den Zuschlag erteilt, sagte Bürgermeister Andreas Bausewein (SPD) am Donnerstag.

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Erfurt wird die Bundesgartenschau 2021 ausrichten - Kern der Schau soll das Gelände des egaparks sein. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Erfurt. Es stünden nur noch einige Verträge aus, die Bausewein als Formalien bezeichnete. Kern der Schau unter dem Leitthema „GartenKulturStadt“ soll das Gelände des egaparks sein, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feierte und Erfurts lange Tradition als Blumenstadt symbolisiert.

Thüringens größter Garten solle in den kommenden Jahren für rund 15 Millionen Euro saniert werden, kündigte Bausewein an. „Für die Grundsanierung hätten wir ohnehin mindestens 10 bis 13 Millionen Euro ausgeben müssen - Buga hin oder her.“ Das 36 Hektar große Areal, das vor 50 Jahren als Teil der Internationalen Gartenbauausstellung der DDR (iga) errichtet wurde, steht unter Denkmalschutz. Bausewein rechnet auch nach der Buga mit deutlich mehr Besuchern für den derzeit defizitären Freizeitpark.

Das Gelände der Bundesgartenschau soll sich auf einer Nord-Süd-Achse durch Erfurt ziehen: Von einem Wohngebiet im Norden, über Parks und die mittelalterliche Zitadelle in der Altstadt zum egapark und dem dendrologischen Garten. Die Stadt rechnet mit mindestens zwei Millionen Besuchern.

Bei einigen grundsätzlichen Finanzierungsfragen meldete die Buga-Gesellschaft Nachbesserungsbedarf an. Beispielsweise müssten die Förderzusagen der Landespolitiker noch verbindlicher werden, sagte Bausewein. Für Infrastruktur und bauliche Maßnahmen wie Wege, Gartenanlagen, Sport- und Erlebnisbereiche sind 60 Millionen Euro eingeplant, die von Stadt, Land, Stadtwerken, Fördermittelprojekten und Wohnungsbaugesellschaften getragen werden sollen. Größter Einzelposten ist neben der ega-Sanierung die Arbeit am Petersberg für rund 8 Millionen Euro.

Erfurt selbst will rund 10,5 Millionen Euro Eigenanteil, unter anderem über die Städtebauförderung, aufbringen. Zusätzlich rechnet Bausewein mit rund 40 Millionen Euro an Durchführungskosten, die vor allem durch Eintrittsgelder gedeckt werden sollen.

Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) bezeichnete die Bundesgartenschau als große Chance, die Gartenbautradition Thüringens deutschlandweit besser ins Licht zu rücken. Jetzt könnten die Gespräche zu Fördermitteln und Landeszuschüssen intensiviert werden, kündigte er an.

Die Erfurter Bundesgartenschau ist nicht die erste in Thüringen: Im Jahr 2007 hatte die Buga in Gera und am Rande eines sanierten Urantagebaus in Ronneburg rund 1,49 Millionen Besucher angelockt. Damals waren 146 Millionen Euro in der strukturschwachen Region investiert worden. Allerdings hinterließ die Schau ein Defizit von rund 3 Millionen Euro, für das großteils das Land einsprang.

dpa

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