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Erneut Freisprüche im Prozess um Millionenraub

Erneut Freisprüche im Prozess um Millionenraub

Fünf Jahre nach einem Millionenraub in Magdeburg sind die sieben Angeklagten erneut freigesprochen worden. Wie schon im ersten Prozess im Jahr 2006 hätten die Beweise für eine Verurteilung nicht ausgereicht, teilte ein Gerichtssprecher am Montag mit.

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Die Beweise reichten nicht aus. Nach einem Millionenraub hat ein Magdeburger Gericht die Angeklagten freigesprochen.

Quelle: dpa

Magdeburg. Sechs der Angeklagten im Alter von 28 bis 34 Jahren standen vor Gericht, weil sie am 19. Dezember 2004 ein Geldtransportunternehmen überfallen und mindestens 1,2 Millionen Euro erbeutet haben sollen. Der siebte Angeklagte soll von dem Vorhaben gewusst, jedoch keine Anzeige erstattet haben.

Im ersten Prozess hatte das Landgericht Magdeburg die sieben Männer im August 2006 aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Der Bundesgerichtshof hatte dieses Urteil nach einer Revision der Staatsanwaltschaft wegen einer aus seiner Sicht unzureichenden Beweisführung aufgehoben und den Fall an eine andere Kammer des Landgerichts Magdeburg zurückverwiesen. Da in dem neuen Prozess auch die Staatsanwaltschaft auf Freispruch plädiert hatte, ist das Verfahren laut Gerichtssprecher nun endgültig beendet.

Bei dem Überfall kurz vor Weihnachten 2004 hatten drei maskierte und mit Pistolen bewaffnete Räuber zunächst einen Wachmann einer Sicherheitsfirma überwältigt und dann eine Angestellte gezwungen, den Tresor zu öffnen. Drei weitere Männer sollen „Schmiere“ gestanden und den Außenbereich des Gebäudes gesichert haben. Die Räuber verstauten das Geld in Müllsäcken, packte diese in ein Auto und flüchteten.

Der Überfall wurde per Video aufgezeichnet. Kurze Zeit später wurden bei mehreren Angeklagten Waffen und andere verdächtige Geräte entdeckt. In einem Schließfach des Magdeburger Hauptbahnhofes lagen mehr als 100 000 Euro, die von den Ermittlern mit den Männern in Verbindung gebracht wurden. Die Indizien reichten jedoch in beiden Prozessen, die jeweils rund ein Jahr dauerten, nicht für eine Verurteilung.

dpa

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