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Erstes Urteil gegen Drahtzieher von kino.to am Amtsgericht Leipzig gefallen

Erstes Urteil gegen Drahtzieher von kino.to am Amtsgericht Leipzig gefallen

Am Amtsgericht Leipzig ist am Freitag das erste Urteil gegen einen der Drahtzieher der Webseite kino.to gefallen. Marcus V. war vorgeworfen worden, das Urheberrecht in mehr als einer Million Fällen verletzt zu haben.

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Quelle: LVZOnline Montage

Leipzig. Der 33-Jährige wurde zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

Das illegale Filmportal kino.to stellte zuletzt Kopien von mehr als 30.000 Einzeltiteln aktueller Kinofilme, älterer Produktionen sowie TV-Serien bereit. Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) hatte das illegale Angebot schon seit 2008 im Visier. Laut Informationen der GVU wurde das System „kino.to" auf Grundlage von systematischen Verletzungen von Urheber- und Leistungsschutzrechten einzig zu dem Zweck etabliert, allen Beteiligten dauerhafte Einkünfte aus illegalen Profiten zu verschaffen.

Das Leipziger Amtsgericht verurteilte den Angeklagten Marcus V. nun wegen gemeinschaftlich begangener gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung. Wie der Vorsitzende Richter des Prozesses und stellvertretende Sprecher des Amtsgerichts, Mathias Winderlich, am Abend gegenüber LVZ-Online sagte, hat der Mann im Verlauf des Prozesses ein umfangreiches Geständnis abgelegt.

V. galt laut Winderlich als ein Mittäter auf mittlerer Ebene, der das Portal im weitesten Sinne mitbetrieben hat. Die Anklage zur Verletzung des Urheberrechts habe sich auf den gesamten Umfang von kino.to bezogen, was 1,1 Millionen Links entspricht. Dieses Vergehen werde jedoch nicht ihm allein zur Last gelegt, so Winderlich.

Am Amtsgericht sind noch zwei weitere Verfahren anhängig, zu denen der stellvertretende Sprecher aber keine näheren Angaben machen konnte. Ob es noch in diesem Jahr einen weiteren Prozess geben wird, soll am Montag bekannt gegeben werden.

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