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Erzgebirgische Holzkünstler hoffen auf Osterstimmung

Erzgebirgische Holzkünstler hoffen auf Osterstimmung

Osterhase statt Räuchermann und Nussknacker: Die Holzkünstler des Erzgebirges haben zum Frühjahr das Sortiment gewechselt und hoffen jetzt auf sonnige Tage. „Dann kommen die Leute in Osterstimmung, wollen ihre Wohnung dekorieren und kaufen“, sagte der Chef der Erzgebirgischen Volkskunst Gahlenz, Gundolf Berger am Freitag.

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Statt Räuchermännchen und Baumschmuck stellen die erzgebirgischen Holzkünstler derzeit Osterhasen her.

Quelle: dpa

Olbernhau/Oederan. Geschäftsführer Dieter Uhlmann vom Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller bestätigt: „Ostern ist ein saisonaler Höhepunkt und für einige Betriebe immer noch wichtig.“ Allerdings sei das Ostergeschäft in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgegangen.

„Zu Ostern gibt es nicht diese Vielfalt an Produkten wie zu Weihnachten“, sagte Uhlmann. Keine Lichterengel, Schwibbögen Weihnachtspyramiden, Weihnachtsmänner, keine Krippe mit Christkind und Maria oder aufwendigem Christbaumschmuck, keine Engelchöre. Ostern bleibe es meist bei Hasen, Ostereiern, kleinen Küken und etwas Frühlingsdekoration, sagte Uhlmann. „Der Nachholbedarf aus den 90er Jahren ist gedeckt.“ Zudem machten Billighasen aus Fernost ihren erzgebirgischen Artgenossen das Leben schwer.

„Weihnachten dauert fast zwei Monate, Ostern ist nur ein Wochenende“, ergänzte Berger. „Da treiben die Leute nicht so viel Aufwand.“ Das Ostersortiment mache in seinem Betrieb etwa eine Monatsproduktion aus. Von etwa 850 verschiedenen Artikeln des Sortiments entfielen lediglich 140 auf österliche Motive. Eine Besonderheit ist der Osterhase mit einem abgeknickten Ohr. Ihn gibt es ihn verschiedenen Varianten als Hasen im Schaukelstuhl, mit Schubkarre oder mit Musikkapelle. Auf Oster- oder Weihnachtsmärkten präsentieren sich Berger und seine Leute schon lange nicht mehr. „Das lohnt sich nicht.“

Uhlmann zufolge sind in der Branche in Weihnachtssaison rund 2000 Mitarbeiter beschäftigt. Derzeit seien es etwa zehn bis 15 Prozent weniger.

dpa

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