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Europas größte Abenteuer-Rallye startet am 26. Juni in Dresden und endet in Breslau

Europas größte Abenteuer-Rallye startet am 26. Juni in Dresden und endet in Breslau

Am 26. Juni startet in Dresden Europas größte Abenteuer-Rallye nach Breslau. 320 Teilnehmer aus zehn Ländern gehen auf die 2500 km lange Strecke. Das ist Teilnehmerrekord.

Dresden. „Die Rallye ist zwar nicht so berühmt wie Paris-Dakar aber hier fahren mehr Leute mit", freut sich Organisator Henryk Strasser.

Der hatte es in diesem Jahr nicht einfach. Durch die Überschwemmungen in Polen stand die Rallye einige Zeit sogar auf der Kippe. Aber nun geht es doch los. Bis zum 3. Juli müssen sich die Fahrer durch schwieriges Gelände bis nach Breslau kämpfen.

Mit dabei sind vier Dresdner Teams. Gerd Kastenmeier und Marco Hildmann starten mit ihren Geländewagen, Kai Bräutigam geht mit seinem Renn-LKW an den Start und Robert Leischner mit seiner Enduro. Beim Prolog sind auch zwei Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft mit ihrem LKW dabei.

Beim Prologrennen am 26. Juni auf dem Messegelände können die Dresdner hautnah dabei sein. Die abenteuerliche Strecke wird im Vorfeld extra modelliert. Ab 10 Uhr kann man zuschauen, wie sich Enduros, Geländewagen und LKW durch steile Kurven, über Erdhuckel und durch Wasserlöcher kämpfen. Die Besucher können aber auch selbst aktiv werden, z.B. beim Go-Kart-Fahren oder beim Familienpaurcour. Da ist den ganzen Tag was los und das bei freiem Eintritt.

17 Uhr ist Showstart auf der Augustusbrücke. Den Startschuss gibt Oberbürgermeisterin Helma Orosz. Im Minutentakt rollen die Autos dann über die Brücke und wieder zurück ins Messegelände. Damit die Zuschauer nichts verpassen werden extra Shuttle-Busse eingesetzt. Denn 18 Uhr wartet ein weiterer Höhepunkt. Eine Charity-Aktion für Dresdens Partnerstadt Breslau. Die Teams stellen ihre Beifahrersitze zur Verfügung.

Für 30 Euro im PKW und 50 Euro im LKW kann man dann selbst mal über die Buckelpiste schaukeln. Aber Vorsicht! Die Charity-Prologrunde fließt in die Wertung mit ein, dass wird also keine Kaffeefahrt. Die Einnahmen gehen an die Hochwasseropfer in Breslau. Und für fußballverrückte Offroad Fans gibt es ab 20.30 Uhr Puplic Viewing.

Monika Großmann

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