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Ex-Ministerpräsident Althaus legt Landtagsmandat nieder

Ex-Ministerpräsident Althaus legt Landtagsmandat nieder

Thüringens Ex-Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) zieht sich nach der Übernahme eines Managerjobs beim Autozulieferer Magna endgültig aus der Politik zurück.

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Dieter Althaus

Quelle: dpa

Erfurt. Der 51-Jährige werde Ende April sein Mandat als Landtagsabgeordneter niederlegen, sagte CDU-Fraktionschef Mike Mohring am Freitag in Erfurt. „Die Plenarsitzung in der kommende Woche ist die letzte für Althaus.“ Für die Thüringer CDU sei das ein „einschneidender Moment“. Althaus hatte den Rückzug aus dem Thüringer Parlament angekündigt, nachdem er Anfang Februar beim kanadisch-österreichischen Magna-Konzern eingestiegen war.

Der Fraktionsvorsitzende der Linken, Bodo Ramelow, warf dem früheren CDU-Spitzenmann Selbstbedienungsmentalität vor, weil er trotz des Managergehalts nicht auf Teile seiner Ruhestandsbezüge verzichten würde. „Seinen neuen Job gönne ich ihm.“ Es sollte aber wenigsten eine Verrechnungsklausel bei der Althaus zustehenden Staatspension und seinem Gehalt bei Magna geben, forderte Ramelow. „Er ist ein echter Doppelverdiener.“ Mohring verwies auf die Verdienste, die sich Althaus in den vergangenen 20 Jahren in der Thüringer Landespolitik als Minister, CDU-Fraktionschef und als Ministerpräsident erworben habe.

Althaus war nach sechs Jahren als Ministerpräsident im vergangenen September kurz nach der Landtagswahl, die hohe Verluste für die zuvor alleinregierende CDU gebracht hatte, als Regierungs- und Parteichef zurückgetreten. Er ist jetzt als Vizepräsident von Magna International Europe für den Kunden Volkswagen und Kontakte zu öffentlichen Stellen in Deutschland zuständig. Der Wechsel nach dem gescheiterten Übernahmepoker um Opel hatte für Debatten gesorgt. Althaus, ein Duz-Freund von Magna-Chef Siegfried Wolf, war in die Opel-Verhandlungen wegen des Werks in Eisenach direkt eingebunden.

dpa

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