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„Expo Real": Der Postplatz war der Dresden-Hit

„Expo Real": Der Postplatz war der Dresden-Hit

"Die Welt ist wieder in Ordnung." Mit diesen Worten umschrieb Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) seine Eindrücke beim Besuch der Immobilienfachmesse „Expo Real" in München, die am Mittwoch zu Ende ging.

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Der Postplatz in Dresden. Aufnahme aus dem Frühjahr 2010

Quelle: Sebastian Kahnert

Dresden. „Es gibt wieder deutlich mehr Besucher und Geschäftsbewegungen. Da sah es 2009 bedingt durch die Wirtschaftskrise beschaulicher aus." Dresden präsentierte sich auf der internationalen Messe erstmals gemeinsam an einem Stand mit dem Freistaat Sachsen auf einer 370 Quadratmeter großen Fläche. „Unser Auftritt hat so deutlich an Gewicht gewonnen, auch wenn ich mir für die Zukunft bei der Präsentation noch einen stärkeren Bezug zu uns als Landeshauptstadt wünsche", meint Hilbert. Absolutes Nummer-Eins-Projekt auf der „Expo Real" ist seinen Worten zufolge in diesem Jahr das Baufeld MK9 am Postplatz gewesen.

„Dazu gab es die meisten interessierten Nachfragen", so der Wirtschaftsbürgermeister. Auf insgesamt etwa 5500 Quadratmetern zwischen Wall- und Marienstraße sollen nach Vorstellung der Verantwortlichen im Rathaus mehrere Stadthäuser entstehen mit Wohnungen, Einzelhändlern und Dienstleistern. „Durch ein geplantes Wasserband an der Westseite und freie Areale besitzt das Grundstück sehr gute Voraussetzungen, sich zu einem Geschäfts- und Wohnquartier in bester Citylage zu entwickeln", betont Hilbert. Grundlage dafür ist der Schürmann-Plan aus dem Jahr 1991 mit Gestaltungsideen zum Wiederaufbau des Postplatzes, der an dieser Stelle auch einen neuen grünen Wall mit Alleen vorsieht.

Außerdem warb die Stadt in München für vereinzelte Quartiere am Neumarkt sowie Areale im Ostragehege und versuchte potenziellen Investoren historische, aber leider verfallene Gebäude wie die Direktorenvilla und die Fettschmelze schmackhaft zu machen. „Im nächsten Jahr wollen wir diese Gegend auf der ‚Expo Real‘ noch intensiver präsentieren und den Auftritt mit Bildern vom Evangelischen Kirchentag und der Messestraßenbahn ergänzen", erklärt Hilbert. Dass auf der Fachmesse keine konkreten Abschlüsse unter Dach und Fach gebracht wurden, sei nicht ungewöhnlich. „Dafür ist solch eine große Veranstaltung nicht die geeignete Plattform. Aber es ist wichtig, als Stadt innerhalb der Szene mit neuen Projekten vertreten zu sein und im Gespräch zu bleiben."

Zum Knüpfen solch nachhaltiger Kontakte diente auch ein Abendprogramm des Freistaates Sachsen für rund 100 geladene Gäste im Rahmen der „Expo Real". Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) nahm daran teil, US-Stararchitekt Daniel Libeskind hielt einen Vortrag, der sich schnell zu einer charmanten Liebeserklärung an Dresden entwickelte und Cellist Jan Vogler erfreute das Publikum mit einem kleinen Konzert.

Mit mehr als 1500 Ausstellern aus 34 Ländern ist die „Expo Real" die wichtigste europäische Messe für gewerbliche Immobilien. Sie gilt als starke Plattform für Immobilieninvestitionen, Ansiedlungen und Wirtschaftsförderung.

Christoph Stephan

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