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FDP will mehr Vier-Sterne-Hotels in der Provinz

FDP will mehr Vier-Sterne-Hotels in der Provinz

Sachsens FDP empfiehlt mehr gehobene Hotellerie in der Provinz. Nicht zu wenige Betten seien das Problem, sondern zu wenige Vier-Sterne-Hotels, sagte der liberale Tourismusexperte Tino Günther am Donnerstag im Landtag.

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Im 4-Sterne-Hotel "NH Dresden Altmarkt" bettet sich der Gast sehr edel.

Quelle: PR .

Dresden. Bislang stünden Hotels in dieser Kategorie vor allem in den Großstädten Dresden und Leipzig. Günther will diese Kategorie aber „in jeder Destination“ sehen. Das stieß selbst beim Koalitionspartner CDU auf Einwand.

Vier Sterne müssten es nicht unbedingt überall sein, ein gutes Landhotel mache es auch, meinte die Abgeordnete Uta Windisch. Sie  forderte ein Ende der „Kleinstaaterei“ in der Tourismuspolitik und eine verbindliche Aufgabenteilung. Dies lasse sich aber nicht von oben verordnen, weil Tourismus eine freiwillige Aufgabe sei.

Sachsen arbeitet derzeit an einem neuen Tourismuskonzept. Während die schwarz-gelbe Koalition den Freistaat mit der Marke „Kunst- und Kulturland“ bereits gut im Rennen sieht, listete die Opposition bei der Landtagsdebatte Defizite auf.

„Der überwiegende Teil touristischer Aufgaben steht in Sachsen immer noch nicht auf soliden finanziellen Füßen, sondern lebt von öffentlichen Zuschüssen“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion, Klaus Tischendorf. Im künftigen Tourismus gehe es nicht mehr darum, bunte Bändchen zur Eröffnung durchzuschneiden. Vielmehr gehe es um eine Grundfinanzierung, um die Herausbildung selbsttragender Destinationen.

Die Grünen vermissten unter anderem klare Aussagen zu einer Neuausrichtung der Tourismusförderung. Der aus Österreich abgeschrieben Kriterienkatalog erfülle nicht die Anforderungen für die Entwicklung in Sachsen. „Das ist so, als würde man das Erzgebirge gießen, damit es wächst und hoch wie die Alpen wird“, erklärte die Abgeordnete Eva Jähnigen.

dpa

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