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Fachleute fordern globalen „Klimaschutz-Pakt“ bei Unesco-Konferenz in Radebeul

Fachleute fordern globalen „Klimaschutz-Pakt“ bei Unesco-Konferenz in Radebeul

Klimaschutzpakt und grünere Gesellschaft: Zu Beginn einer internationalen Unesco-Fachkonferenz hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser (CDU), ein weltweites Engagement zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zum Klimaschutz angemahnt.

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Die UNESCO-Generaldirektorin, Irina Bokova, eröffnet am 27.06.2011 in Radebeul die Jubiläumskonferenz des UNESCO-Unweltprogramm „Der Mensch und die Biosphäre“.

Quelle: dpa

Radebeul. Dies seien die zentralen Herausforderungen der Gegenwart, sagte sie am Montag in Radebeul bei der Tagung zum 40-jährigen Bestehen des Unesco-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB). Die in einem Weltnetzwerk vereinten Biosphärenreservate spielten als Modellregionen für nachhaltige Entwicklung eine wachsende Rolle.

Unesco-Generaldirektorin Irina Bokova forderte: „Alle Regierungen weltweit müssen dazu beitragen, die Folgen des Klimawandels abzuschwächen.“ Es gelte, die ökologische und kulturelle Vielfalt der Erde zu erhalten. Mit ihr verschwänden nicht nur Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten, sagte Heinen-Esser. „Auch die Dienstleistungen der Natur werden beeinträchtigt.“ Frische Luft, sauberes Wasser oder fruchtbare Böden wären ohne sie nicht denkbar. „Die Schöpfung zu erhalten ist das Gebot der Stunde und Lebensversicherung für unsere Kinder und Enkel.“

Heinen-Esser sprach sich dafür aus, CO2-arme Landnutzung, Ökolandbau und naturnahe Waldbewirtschaftung zu fördern, Transportwege zugunsten eines geringeren CO2-Ausstoßes zu reduzieren und Flächen für Siedlungen und Verkehrswege zu minimieren, um der Versiegelung von Landschaft Einhalt zu bieten. Mit einem Transfer von Know-How für effektives Wassermanagement könne der Wüstenbildung entgegengewirkt werden. Über diese Maßnahmen und weitere Themen diskutieren rund 250 Wissenschaftler, Politiker, Verwaltungsexperten und Praktiker aus rund 80 Nationen bis Dienstag unter dem Motto „Für das Leben, für die Zukunft“.

Ziel ist es, Ressourcen von Klima- und Naturschutz besser zu bündeln - und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um der Klimaerwärmung und dem Verlust an Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer Lebensräume effektiv entgegenzuwirken. Die notwendigen politischen und praktischen Maßnahmen sollen in einer „Dresdner Erklärung“ verabschiedet werden.

Zudem soll die Konferenz dazu beitragen, die Biodiversität stärker ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Im Anschluss entscheidet der Internationale Koordinierungsrat des MAB-Programms über die Aufnahme neuer Gebiete in das Weltnetz der Unesco-Biosphärenreservate. 20 Regionen in Europa, Amerika, Afrika und Asien haben sich beworben.

Simona Block, dpa

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