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Flugzeug beschädigt: Über 300 deutsche Passagiere sitzen in Rio fest

Vogelschlag Flugzeug beschädigt: Über 300 deutsche Passagiere sitzen in Rio fest

Nicht für alle klappt die Rückreise nach dem Ende der Olympischen Spiele reibungslos: 343 Passagiere saßen am Montag in Rio de Janeiro fest, da ein Flugzeug der Lufthansa durch einen Vogelschlag beschädigt wurde. Das Unternehmen versucht die Betroffenen nun nach und nach mit anderen Flügen nach Hause zu bringen.

Verkehrschild und Ruder von Lufthansa-Maschine am Frankfurter Flughafen (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Längerer Stopp in Rio de Janeiro: Aufgrund eines Flugzeugausfalls konnten rund 343 Lufthansa-Passagiere am Montag nicht die Rückreise nach Deutschland antreten. Wie Lufthansa-Sprecher Wolfgang Weber gegenüber der LVZ sagte, wurde der betroffene Flieger bei der Landung an der Copacabana durch einen Vogelschlag beschädigt. Nun müsse eine Triebwerksverkleidung ausgetauscht werden, bevor die Maschine wieder starten könne, so der Sprecher.

Lufthansa brachte die Betroffenen in einem Hotel unter. Derzeit bemühe man sich, die Kunden mit anderen Flügen, auch von anderen Airlines, nach Deutschland zu bringen. Ein kleinerer Teil habe bereits am Dienstag abreisen können. „Ich gehe davon aus, dass die übrigen am Mittwoch abfliegen können“, so Weber. Unter den Reisenden sollen auch einige Leipziger sein. Der Sprecher konnte das allerdings nicht bestätigen.

Der Sprecher widersprach zugleich einer Meldung, bei der betroffenen Maschine habe es sich um die sogenannte „Siegermaschine“ gehandelt, mit der das Olympiateam nach Hause geflogen wurde. Das beschädigte Flugzeug sei stattdessen auf der Direktverbindung von São Paolo nach Frankfurt am Main unterwegs gewesen, wegen der Olympia-Rückreisewelle aber über Rio umgeleitet worden. Der Vogelschlag passierte demnach während der Landung am Zuckerhut.

Der Flughafen von Rio musste am Montag das größte Passagieraufkommen seiner über 70-jährigen Geschichte bewältigen. Laut Berichten des Portal „O Globo“ wurden rund 85.000 Reisende erwartet. Sportler, Delegationen, Journalisten und Touristen hatten für den Tag ihre Rückflüge gebucht. Geplant waren 46 Charter- und 40 weitere Flüge. Der 1945 eröffnete Flughafen, der nach dem Musiker Tom Jobim („The Girl from Ipanema“) benannt ist, war für die Olympischen Spiele erweitert worden.

chg (mit dpa)

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