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Flutgeschädigte Firmen fordern mehr Hilfe

Flutgeschädigte Firmen fordern mehr Hilfe

Die hochwassergeschädigten Unternehmen in Ostsachsen verlangen mehr finanzielle Unterstützung. Mit einer Forderung haben sich die Industrie- und Handels- sowie die Handwerkskammer in Dresden an Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) gewandt.

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Quelle: dpa

Dresden. Darin verlangen sie für die Betriebe unter anderem eine Soforthilfe von 500 Euro je Arbeitsplatz sowie pauschal 15 000 Euro vom Bund für jedes betroffene Unternehmen.

Für die Region müssten die gleichen Regelungen gelten wie nach dem Hochwasser 2002, teilten die Kammern am Freitag mit. Die von ihnen vertretenen Firmen haben den Angaben zufolge Schäden von rund 154 Millionen Euro verzeichnet.

Die Kammern kritisierten auch die Konditionen der zinsgünstigen Darlehen für Hochwasseropfer. Vor allem müssten die Laufzeiten verlängert werden, um betroffene Unternehmen nicht direkt in die Insolvenz zu führen, hieß es. Elf Firmen haben bislang ein solches Darlehen bei der Sächsischen Aufbaubank beantragt.

Das Wirtschaftsministerium verwies unter anderem darauf, dass Liquiditätshilfen erst in acht Jahren zurückgezahlt sein müssten. Für drei Jahre könne die Tilgung ausgesetzt werden. Zur Beseitigung der Hochwasserschäden in den Betrieben stehe außerdem  ein zinsverbilligtes Darlehensprogramm mit fünf Jahren Laufzeit zur Verfügung. Unternehmen könnten auch auf Kurzarbeit zurückgreifen. Dazu seien bereits Absprachen mit der Bundesagentur für Arbeit getroffen worden.

Nach rund 1100 Beratungsgesprächen hätten außerdem drei Privathaushalte einen Antrag eingereicht, sagte SAB-Sprecherin Beate Bartsch am Freitag.

Bei den 14 Gesuchen gehe es um Beträge zwischen 15 000 und vier Millionen Euro. „Viele Betroffene müssen zuerst alles mit den Versicherungen regeln oder sich noch informieren“, erklärte Bartsch. Die Darlehen müssen bis Ende 2010 bei der Sächsischen Aufbaubank beantragt werden.

dpa

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