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Forderung nach Gehalts-Transparenz auch beim MDR - Sender will Gehälter nicht nennen

Forderung nach Gehalts-Transparenz auch beim MDR - Sender will Gehälter nicht nennen

Nach der Offenlegung der Intendanten-Gehälter bei drei öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werden Forderungen nach einem ähnlichen Vorgehen beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) laut.

Magdeburg. Mehrere Vertreter der Aufsichtsgremien hätten Intendant Udo Reiter nahegelegt, Einkünfte der Führungsspitze offenzulegen, berichtete die „Magdeburger Volksstimme“ (Samstag). Aus der Politik gab es ähnliche Äußerungen. „Wenn drei Sender sich zu mehr Transparenz entschließen, können die anderen nicht dahinter zurückbleiben. Je länger ein Sender jetzt mauert, desto schlechter steht er da“, sagte MDR-Verwaltungsratsmitglied Jürgen Weißbach der Zeitung.

Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP im sächsischen Landtag, Torsten Herbst, erklärte am Samstag: „Die freiwillige Offenlegung der Einkünfte des Spitzenpersonals bei der öffentlich- rechtlichen Anstalt MDR wäre ein guter und richtiger Schritt, um ein Stück mehr Transparenz beim Umgang mit den Gebührengeldern der Bürger zu demonstrieren.“ Die Drei-Länder-Anstalt habe nichts zu verbergen, dort werde vergleichsweise effizient mit den Mitteln umgegangen. Aber auch bei diesem Sender müssten sich die Gehälter am Maßstab anderer öffentlich finanzierter Institutionen orientieren.

MDR-Sprecher Dirk Thärichen hatte auf dpa-Anfrage am Freitag erklärt: „Der MDR-Staatsvertrag sieht im Unterschied zum WDR-Gesetz eine Veröffentlichung von Gehältern nicht vor. Dementsprechend wurde bisher verfahren. Vor dem Hintergrund der jüngsten Diskussionen wird der MDR die Frage einer künftigen Veröffentlichung mit seinem Verwaltungsrat erörtern.“    

Nach dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) und dem Rundfunk Berlin- Brandenburg (RBB) hatte auch der Norddeutsche Rundfunk (NDR) Einblick in das Gehalt seines Intendanten gegeben. Lutz Marmor habe im Geschäftsjahr 2009 einschließlich einer Aufwandspauschale ein Gehalt von 286 000 Euro bekommen, bestätigte der NDR am Freitag einen Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag).

dpa

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