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Für 300 Euro sollen Lehramtsstudenten später aufs Land ziehen

„Sachsenstipendium“ Für 300 Euro sollen Lehramtsstudenten später aufs Land ziehen

Sachsen will den drohenden Lehrermangel in der Provinz mit einem finanziellen Anreiz mindern. Ab sofort könnten sich Lehramtsstudenten für ein „Sachsenstipendium“ bewerben, teilte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) am Dienstag in Dresden mit. Die Stipendiaten bekommen 300 Euro pro Monat, müssen dafür aber später in einer sogenannten Bedarfsregion arbeiten.

Sachsen will zukünftigen Lehrern 300 Euro im Monat zahlen, wenn sich diese im Gegezug verpflichten in weniger attraktive Regionen des Freistaats zu ziehen.

Quelle: dpa

Dresden. Sachsen will den drohenden Lehrermangel in der Provinz mit einem finanziellen Anreiz mindern. Ab sofort könnten sich Lehramtsstudenten für ein „Sachsenstipendium“ bewerben, teilte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) am Dienstag in Dresden mit. Die Stipendiaten bekommen 300 Euro pro Monat, müssen dafür aber später in einer sogenannten Bedarfsregion arbeiten. „Es gibt kein mangelndes Interesse am Lehrerberuf. Aber es gibt eine mangelnde Bereitschaft, in ländlichen Regionen als Lehrerin oder Lehrer tätig zu sein“, sagte Kurth. Zahlen belegen das Missverhältnis: 1600 Frauen und Männer hatten sich für das neue Schuljahr um eine Anstellung beworben, 70 Prozent davon wollten aber nur in Dresden oder Leipzig arbeiten.

Für das Stipendium gibt das Land 2015 und 2016 insgesamt 600 000 Euro aus. Mit 50 Stipendiaten will man beginnen, bis Ende 2017 soll die Zahl auf 100 steigen und dann konstant bleiben. Mit Bedarfsregion sind der gesamte ländliche Raum sowie Chemnitz und Umgebung gemeint. Die Speckgürtel von Dresden und Leipzig gehören nicht dazu. Mit dem Stipendium geht die Verpflichtung einher, nach erfolgreichem Studienabschluss für eine bestimmte Zeit auf dem Land zu arbeiten. Wer diese Unterstützung zum Beispiel fünf Semester lang erhält, muss anschließend mindestens fünf Schulhalbjahre in der Provinz tätig sein. Eine ähnliche Regelung gibt es auch für Ärzte. Laut Kurth ist Sachsen das erste Land mit einem solchen Lehrerstipendium.

LVZ

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