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Gedenkstätte Buchenwald überführt Neonazis mit Selfies

Gedenkstätte Buchenwald überführt Neonazis mit Selfies

Neonazis können in der Gedenkstätte Buchenwald mitunter durch Selfies überführt werden. Wer dort zum Beispiel einen Hitlergruß zeige und sich dabei fotografiere, produziere damit gleich einen Beweis für den Straftatbestand.

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Die KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar wird von Neonazis als Fotomotiv missbraucht.

Quelle: dpa

Weimar. „Wenn wir das beobachten, werden sie dann am Parkplatz von der Polizei empfangen“, sagte der stellvertretende Stiftungsdirektor Rikola-Gunnar Lüttgenau.

Rechtsradikale machten einen minimalen Prozentsatz der Besucher aus, inszenierten sich aber regelmäßig. Das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar war am Ende des Zweiten Weltkriegs das größte KZ auf deutschem Boden. Mehr als 250.000 Menschen waren dort gefangen. Sie mussten Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie leisten. Etwa 56.000 Häftlinge wurden ermordet oder starben an Hunger, medizinischen Experimenten oder Zwangsarbeit.

Besucher, die fragwürdige Fotos ins Internet stellen gibt es auch beim Berliner Holocaust-Mahnmal. „Es ist ein Problem, das auch wir kennen“, sagt Sprecherin Jenifer Stolz. In den vergangenen Wochen hatten Selfies aus der KZ-Gedenkstätte Auschwitz Ärger ausgelöst. Viele Fotos des Berliner Stelenfeldes zeigen die Architektur, wie Stolz beobachtet hat. Aber einige Besucher fielen mit zweifelhaften Posen auf.

Für die Mahnmal-Stiftung ist die Debatte um das Verhalten der Gäste kein neues Thema. Es ist verboten, auf den Betonblöcken zu stehen oder darauf herumzuspringen. Laut Stolz gab es aber noch keine diffamierenden oder rechtsradikalen Bilder im Netz, bei denen die Stiftung eingegriffen hätte.

dpa

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