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Geldautomat im Saalekreis gesprengt - Verbindung zu Überfallserie?

Geldautomat im Saalekreis gesprengt - Verbindung zu Überfallserie?

Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag einen Geldautomaten im Merseburger Ortsteil Beuna gesprengt. Die Beute lag nach erster Einschätzung der Polizei bei mehreren tausend Euro.

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Quelle: dpa

Merseburg. Im Harz hatten Unbekannte in den vergangenen Monaten in mehreren Bankfilialen nach dem gleichen Muster tausende Euro erbeutet. Nun ermittelt die Polizei, ob es Verbindungen zwischen den Taten gibt.

Bei der Explosion in Beuna entstand erheblicher Sachschaden. Neben dem Geldautomaten wurde auch die Eingangstür zur Bank beschädigt und der benachbarte Getränkemarkt verwüstet.

Die Harzer Automaten waren nach Polizeiangaben vermutlich mit einem explosiven Gasgemisch geknackt worden. Die Täter sollen die Substanz in den Geldausgabeschlitz eingeführt haben, um sie dann detonieren zu lassen.

Zunächst nahm das Polizeirevier im Saalekreis nun Kontakt zu den Kollegen im Harz auf. Noch sei jedoch keine Aussage darüber möglich, inwieweit es Verbindungen zwischen dem Merseburger Raubzug und denen in den Harzer Orten Rübeland, Thale und Blankenburg gäbe, erklärte ein Sprecher der Polizei am Freitag in Merseburg.

Der letzte Beutezug hatte sich Anfang Juli in Blankenburg ereignet als Unbekannte zum dritten Mal innerhalb von vier Monaten einen Geldautomaten im Harz sprengten. Das Technische Hilfswerk musste damals sogar den einsturzgefährdeten Anbau sichern. Neben mehreren tausend Euro aus der Geldkassette entstand auch ein Sachschaden von etwa 100 000 Euro. Wenige Tage später wurde von einem Wanderer das ausgebrannte Täterfahrzeug in einer Garage in Friedrichsbrunn gefunden. Von den Tätern fehlt nach wie vor jede Spur.

Auch in den anderen beiden Fällen gingen die Täter nach ähnlichem Muster vor. Im Juni wurde in Rübeland die Bankfiliale so stark verwüstet, dass ein Abriss des Gebäudes unvermeidbar ist. Ende Februar schlugen Unbekannte in Thale zu.

dpa

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