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Geringe Schäden durch Sturm in Sachsen-Anhalt

Geringe Schäden durch Sturm in Sachsen-Anhalt

Sturmtief „Ulli“ hat vor allem die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr im Harz auf Trab gehalten. Bäume stürzten um, Straßen mussten vorübergehend gesperrt und beräumt werden.

Magdeburg. „Verletzt wurde zum Glück niemand“, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Magdeburg.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wehte der Wind auf dem Brocken mit 169 Kilometern pro Stunde am heftigsten in Deutschland. Auf der Bundesstraße zwischen Wernigerode und Ilsenburg (Landkreis Harz) kippte der Anhänger eines Lastwagens um. Im Salzlandkreis riss ein Stromkabel.

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Leipzig. Entwurzelte Bäume, beschädigte Autos und ein umgestürzter Weihnachtsbaum – nachdem Sturmtief „Ulli“ bereits in der Nacht zum Mittwoch vor allem im Südwesten Sachsens die Einsatzkräfte auf Trab gehalten hat, ist das nächste Unwetter bereits im Anmarsch. Der Deutsche Wetterdienst warnt in Sachsen und Thüringen vor weiteren Orkanböen in der Nacht zum Donnerstag, die bis zum Mittag anhalten können. In den Wintersportregionen im Erzgebirge und im Thüringer Wald bleibt man vorerst gelassen. 

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In Halle kullerten vereinzelt abgeputzte Weihnachtsbäume von den für die Entsorgung vorgesehenen Sammelplätzen auf die Fahrbahn, bei Auto- und Radfahrern war deshalb besondere Vorsicht gefragt. Die Harzer Schmalspurbahn, die wegen des Sturms am Dienstag mehrfach den Betrieb einstellen musste, gab es Entwarnung. „Heute fahren wir wieder“, sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

Unterdessen warnte der Deutsche Wetterdienst vor dem nächsten Tief „Andrea“ und Unwetter mit weiteren orkanartigen Böen im Harz - mit bis zu 115 Stundenkilometern auf dem Brocken. Der Süden von Sachsen-Anhalt blieb laut Polizei von Schäden zunächst weitgehend verschont. Bei kräftigem Wind lugte in Halle am Mittwoch zeitweise auch die Sonne hinter den Wolken hervor. „Hier sieht alles gut aus“, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Ost in Dessau-Roßlau.

dpa

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