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Gestürmte Bars und gestohlene Jacken: Ärger über Silvesterparty in Dresden

Gestürmte Bars und gestohlene Jacken: Ärger über Silvesterparty in Dresden

Der Ärger um die „Mega-Silvesterparty 2011" in der Dresdner „Zeitenströmung" geht weiter. Nachdem am Wochenende bekannt geworden war, dass durch chaotische Zustände im Garderobenbereich über 100 Partygäste ihre Jacken einbüßten, berichten einige Anwesende nun von katastrophalen Zuständen während der Feier.

Dresden. „Eine Bar wurde regelrecht geplündert", berichtet Timo Wünsche, der selbst vor Ort war. Sämtliche Theken seien nur mit maximal vier Mitarbeitern besetzt gewesen. An einer Bar hätte das Personal schließlich kapituliert. Die Menge nutzte die Situation aus bediente sich. Schon zuvor habe es überlange Wartezeiten an der Getränkeausgabe gegeben, berichtet der Neugersdorfer gegenüber DNN-Online.

Wünsche berichtet von offenen Lebensmitteln, nicht abgedeckten Eiswürfeln und schmutzigem Geschirr, das sich auf den Tischen gestapelt hätte. 65 Euro hatte er für sein VIP-Ticket bezahlt, erlebt habe er eine „Armenspeisung für Obdachlose", berichtet er. Selbst den Jahreswechsel hätten viele Besucher drinnen verbringen müssen. „Es gab nur eine schmale Glastür zur Dachterrasse. Und da der Außenbereich nicht geräumt war, gab es da kein Durchkommen", erinnert er sich.

Allerdings habe er viel Glück gehabt und ging wenigstens mit Jacke nach Hause. „An der VIP-Garderobe hielt sich der Ansturm in Grenzen. Im Gegensatz zu den normalen Garderoben." Dort hatte das Personal gegen 3 Uhr aufgegeben und ließ die Gäste selber nach ihren Jacken suchen. Etwa 100 Besucher der Silvesterparty standen letztlich ohne warme Kleidung da, nachdem offensichtlich Diebe die Situation ausgenutzt hatten.

Die Veranstalter sprachen am Sonntag von einem „Problem mit dem Garderobendienstleister" und entschuldigten sich für das Jacken-Chaos. Für verlorengegangene Kleidung soll nun die Versicherung der Partymacher aufkommen, hieß es weiter. Bei der Polizei sind bereits zahlreiche Anzeigen eingegangen. Auf Facebook und in Blogs berichten mehrere Teilnehmer der Veranstaltung von den Zuständen vor Ort.

sl / JaJa

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