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„Hanni und Nanni“ aus Halle

Neuverfilmung eines Klassikers „Hanni und Nanni“ aus Halle

Die störrischen Zwillinge Hanni und Nanni begeistern seit Generationen Mädchen aus aller Welt. Der Kinderbuch-Klassiker aus der Feder der Britin Enid Blyton ist jetzt modern verfilmt worden. Gespielt werden die neuen Hanni und Nanni von den Zwillingen Rosa und Laila Meinecke (11 Jahre) aus Halle.

Die neuen „Hanni und Nanni“: Laila (links) und Rosa Meinecke aus Halle.

Quelle: Stephan Rabold

Leipzig. Sie sind die Neuen: Laila und Rosa Meinecke aus Halle lösen die bisherigen „Hanni und Nanni“ in der Fortsetzung des Klassikers ab.

Zwillinge lassen sich zumeist schwer unterscheiden, wie ist es bei euch?

Laila: Unsere Freunde kennen uns schon sehr gut, da kommt es kaum noch zu Verwechslungen. Wer genau hinsieht, erkennt bei mir einen winzigen Leberfleck über dem linken Auge.

Ihr habt den Film „Hanni&Nanni: Mehr als beste Freunde“ schon gesehen – seid ihr zufrieden?

Rosa: Wir finden den Film sehr gelungen und vor allem lustig.

Dass der Streifen so gut geworden ist, liegt auch an den beiden Hauptdarstellerinnen – könnt ihr euch vorstellen, mal Schauspielerinnen zu werden?

Rosa: Danke. Ich weiß noch nicht, welchen Beruf ich später einmal erlernen will.

Laila: Ich möchte gerne Ärztin werden, aber mein Berufswunsch kann sich ja noch ändern.

Hattet ihr vor den Dreharbeiten Kontakt zu den beiden bisherigen Hanni-&-Nanni-Darstellerinnen, den inzwischen 18-jährigen Zwillingen Sophia und Jana Münster?

Rosa: Nein, wir hatten keinen Kontakt. Wir kennen sie nur aus den Filmen. Sie sind toll.

Laila: Wir interessieren uns generell für Zwillingsgeschichten: „Das doppelte Lottchen“, „Ein Zwilling kommt selten allein“...

Im Film habt ihr ein Faible für Pferde. Seid ihr schon selbst geritten?

Laila: Wir mögen Pferde, waren in den Ferien auch schon auf einem Reiterhof, aber Profi-Reiterinnen sind wir nicht.

Ihr musstet für den Film im Internat Schuluniform tragen – sollte es an eurem Gymnasium in Halle auch einheitliche Schulkleidung geben?

Rosa: Die Uniformen sahen ziemlich cool aus. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es auf die Dauer ein bisschen langweilig wird, wenn man immer das Gleiche anzieht.

Ihr standet mit bekannten Schauspielern vor der Kamera wie beispielsweise Katharina Thalbach, Henry Hübchen oder Jessica Schwarz. Gab es einen, den ihr besonders ins Herz geschlossen habt?

Laila: Wir haben uns mit allen Schauspielern wunderbar verstanden. Richtig viel Spaß hatten wir mit Katharina Thalbach. Ich mag ihre Art. In den Pausen hat sie ständig Witze gemacht. Es war nie langweilig.

Rosa: Mit Katharina Thalbach haben wir ganz viele Szenen gedreht. Sie ist wirklich ziemlich cool drauf.

Gedreht wurde in Berlin, in Brandenburg, aber auch in Burgscheidungen in Sachsen-Anhalt – hattet ihr bei den Dreharbeiten Besuch von Freunden?

Rosa: Besuch war erlaubt. Wir haben uns das auch gewünscht. Meine beste Freundin hat mich am Set besucht. Das war super! Sie durfte auch bei mir im Zimmer übernachten. Eine Freundin von Laila hat sogar als Komparsin mitgespielt.

Sascha Vollmer von der Band The BossHoss spielt im Film euren Vater – mögt ihr die Musik von The BossHoss?

Laila: Ich kenne einige Lieder von ihnen, besonders mag ich Jolene. Aber ich glaube, das haben sie sich nicht selbst ausgedacht.

Das Original ist von Dolly Parton, Miley Cyrus singt es ebenfalls nach.

Laila: Ich finde, das Lied passt gut zu dem Musikstil von The BossHoss.

Im Film habt ihr gemeinsam mit Sascha gesungen.

Laila: Und zwar den Film-Song „Wir gehören für immer zusammen“. Das hat Spaß gemacht.

Rosa: Das Lied ist toll.

Und was hört ihr sonst noch gern?

Laila: Ich mag die Musik von Ed Sheeran.

Rosa: Lieder von Ed Sheeran höre ich auch gern - und Musik von Taylor Swift.

Ihr kommt aus Halle – was ist euer Lieblingsplatz in der Saalestadt?

Laila: Ich mag die Peißnitzinsel. An der Saale zu sein, ist sehr schön.

Rosa: Das ist auch mein Lieblingsort.

Zur Zeit tourt ihr durch einige Städte, um den Film bekannt zu machen.

Laila: Ja, am Sonntag (28. Mai 2017, 12.30 Uhr) sind wir in Leipzig im Cinestar. Katharina Thalbach ist auch da und Maja Meinhardt aus Leipzig. Sie spielt im Film die Margret.

Rosa: Die Regisseurin Isabell Suba kommt auch.

 

Von Andreas Dunte

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