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Hohe Aufklärungsquote bei Stalking - 1200 Tatverdächtige ermittelt

Hohe Aufklärungsquote bei Stalking - 1200 Tatverdächtige ermittelt

In Sachsen sind im vergangenen Jahr 1526 Stalking-Opfer registriert worden. Wie „Radio Dresden“ am Sonntag mitteilte, waren 1191 Frauen und 335 Männer betroffen.

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Symbolfoto

Quelle: dpa

Dresden. Damit bewegen sich die Opferzahlen laut Innenministerium seit Jahren auf diesem Niveau. Die Chancen, dass die Täter ermittelt werden, liegen mit fast 90 Prozent sehr hoch, hieß es. Insgesamt konnte die Polizei rund 1200 Tatverdächtige ermitteln, davon 972 männliche und 215 weibliche Stalker. „Stalker können seit 31. März 2007 strafrechtlich verfolgt werden. Ihnen drohen empfindliche Geld- beziehungsweise Freiheitsstrafen“, sagte Lothar Hofner vom Innenministerium.

Hinter einem Stalker kann sich sowohl der „Ex“, ein Freund oder Kollege als auch der Nachbar oder ein Unbekannter verbergen, sagte Hofner. Oftmals habe das Opfer zuvor die Person verlassen, die zum Stalker wird. Der wolle nun Aufmerksamkeit erregen und zu einer neuen Beziehung drängen. Lehne das Opfer ab, könne das beim Stalker in Hass und Psychoterror umschlagen, beschrieb der Experte das Vorgehen. „Er lauert seinem Opfer auf, beobachtet und verfolgt es. Er terrorisiert es durch Telefonanrufe, schickt ständig SMS, E-Mails, Briefe oder Geschenke.“ Das Ziel des Stalkers bestehe darin, Macht und Kontrolle über sein Opfer zu erlangen, durch ständiges Verfolgen und Belästigen (Stalking).

„Manche wollen sich rächen, andere handeln aus Liebeswahn. Bei Stalking besteht dabei immer auch die Gefahr körperlicher und sexueller Angriffe“, erläuterte Hofner. Er empfahl eine sofortige Intervention. Bei dem Stalker dürfe das gar nicht erst zur Gewohnheit werden. Deshalb sollte man sich als Opfer anderen anvertrauen und bei der Polizei Anzeige erstatten. Brief oder E-Mails sollten als Beweis aufgehoben werden.

dpa

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