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Hohe Nachzahlung? Verbraucherzentrale kennt die Heizkostenfresser

In der kalten Jahreszeit Hohe Nachzahlung? Verbraucherzentrale kennt die Heizkostenfresser

Ungedämmte Rohre, schlecht verteiltes Heizungswasser, stromfressende Pumpen: Richtiges Heizen soll gelernt sein. Deshalb hat die Verbraucherzentrale Sachsen auf Heizkostenfresser aufmerksam gemacht, die sich leicht beheben lassen.

Wer Heizkosten sparen will, muss nicht frieren: Die Verbraucherzentrale Sachsen verrät Heizkostenfresser. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Vorhang vor dem Ablesegerät, Heizung an trotz geöffnetem Fenster – es gibt Heiztipps, die sind vielen Menschen geläufig. Ungedämmte Rohre, schlecht verteiltes oder zu warmes Heizungswasser – das sind Heizkostenfresser, die auf den ersten Blick weniger auffallen. Angelika Baumgardt von der Verbraucherzentrale Sachsen rät, auch auf diese Phänomene achtzugeben. Denn nicht optimal arbeitende Heizungsanlagen verursachten oft unnötig hohe Kosten. Dabei reichten oft kleine Investitionen, um Abhilfe zu schaffen.

Wenn zum Beispiel das Wasser zu warm ist, komme die von den Heizkörpern nicht genutzte Wärme zu den Kesseln zurück. „Ein Brennwertkessel kann dann seine Vorteile nicht voll nutzen und über das Rohrleitungssystem entstehen unnötig hohe Kosten“, erklärt Baumgardt. In diesem Fall müssten lediglich die Einstellwerte in der Heizungsregelung angepasst werden.  Wenn die Heizung in einigen Räumen warm wird, in anderen aber nicht, dann könne laut Verbraucherzentrale ein sogenannter hydraulischer Abgleich helfen.

Oft passiere es auch, dass ungedämmte Heizungsrohre durch ungeheizte Räume verliefen – die verlorengegangene Wärme macht sich auf der Rechnung bemerkbar. Eine Dämmung, die in etwa so dick ist wie das Rohr, helfe in diesem Fall. Auch alte Heizungspumpen seien oft Stromfresser. Tausche man diese gegen sogenannte Hocheffizienzpumpen, so könne der Verbrauch um bis zu 80 Prozent verringert werden.

Die Verbraucherzentrale Sachsen weist zudem auf Förderprogramme des Bundes hin: Seit August 2016 fördere das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle den Austausch von Heizungspumpen.

Für einkommensschwache Familien kostenlos, ansonsten für einen Preis von 40 Euro können sich Interessierte bei der Verbraucherzentrale Sachsen zu dem Thema beraten lassen.

Weitere Infos gibt es hier.
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